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Donnerstag, 25. März 2021
Yamato Nadeshiko -46-
hermann-jpmt, 10:27h
Tanaka-San hat zu Beginn des Gesprächs mit Hiko-chan, der Magd seines ehrenwerten Otou-San -Vaters-, mit einem Restaurant telefoniert. Dafür ist er in einen Nebenraum gegangen.
Nun klingelt es. Hiko-chan entschuldigt sich und geht zur Tür. Draußen steht eine junge Japanerin mit einem beladenen Tablett in ihren Händen.
Hiko-chan lässt sie ein und sie entledigt sich ihrer Last auf dem Tisch, an dem wir sitzen, nachdem Tanaka-San sie heran gewunken hat. Er fragt nach ihrem Namen und sie antwortet:
"Watashi no namae ha Nozomidesu, Okyaku-Sama -Mein Name ist Nozomi, mein Herr-."
"Gut, Nozomi-chan," sagt er danach zu ihr. "Du wirst Becker-San, mich und 'Saisho' Hiko-chan -'die Erste' Feuerkind- bedienen!"
Nozomi verbeugt sich leicht und geht in den Seiza -Kniesitz-. Sodann füllt sie nacheinander vier Schalen aus der Suppenschüssel, die Tanaka-San nun verteilt. Während meine drei japanischen Tischgenossen Essstäbchen benutzen, darf ich einen porzellanenen Löffel gebrauchen.
Anschließend verteilt Nozomi-chan Sushiröllchen vom Tablett auf flache Teller. Nun fordert Tanaka-San mich lächelnd auf meine Stäbchen zu benutzen. Ich habe damit Probleme, aber niemand macht sich hier darüber lustig.
Nach dem Essen stellen beide Mägde das Geschirr und Besteck auf dem Tablett zusammen. Nozomi-chan schaut Tanakan-San fragend an. Dieser nickt und sagt:
"Bring das Tablett zum Spülen in die Küche und komme dann hierher zurück!"
Nozomi-chan verneigt sich kurz, wobei sie die Hände aneinanderlegt und zu ihrem Kinn führt. Danach erhebt sie sich, fasst das Tablett mit beiden Händen und trägt es zur Tür. Hiko-chan ist an ihr vorbeigeeilt und öffnet ihr die Tür.
Keine zehn Minuten später klingelt es erneut und Hiko-chan lässt Nozomi-chan eintreten. Tanaka-San wendet sich nun lächelnd an mich:
"Gefällt Nozomi-chan Ihnen?"
Ich nicke lächelnd.
"Sie gehört Ihnen, solange Sie mögen!"
"Gern, Tanaka-San," nehme ich sein Angebot an, frage aber: "Wo ist aber meine Begleiterin? Ich trage die Verantwortung für Yvonne..."
"Die Frage zeigt mir, dass Sie auf einem guten Weg sind, Becker-San! Starkes Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl unter Vernachlässigung der eigenen Gesundheit zum Wohle des Ganzen, zeichnet einen guten Herrn aus! Zusammen mit anderen Eigenschaften, wie zum Beispiel Achtung, Respekt, Ehrenhaftigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit. Bilden Sie diese in den nächsten Wochen ihres Hierseins weiter heraus und nehmen sie dann die kleine Magd wieder mit zurück nach Deutschland! Bis dahin garantiere ich Ihnen, dass wir genauso gut auf sie achten, als wären Sie an ihrer Seite!"
"Nozomi-chan -Hoffnung- wird sie nun zu ihrer Unterkunft bringen," ergänzt er. "Sie wird Ihnen alle Fragen beantworten können. Bei Themen, die sie nicht zu beantworten weiß, wird sie Ihnen sagen können, wo Sie mehr erfahren. Sie gehört Ihnen!"
Ich schaue Nozomi-chan an, die sich nun in meine Richtung tief verbeugt. Danach nicke ich Tanaka-San lächelnd zu und wende mich zur Tür.
"Zeige mir meine Wohnung, Nozomi-chan!" sage ich.
Sie antwortet, freundlich lächelnd:
"Gern, Okyaku-Sama -mein Herr-."
Unterwegs resümiere ich das von Tanaka-San gesagte:
"Tanaka-San hat gesagt, ich könne dich haben, das heißt wohl für immer."
"Ja, Becker-San, solange ich Ihnen gefalle. Wenn ich nicht gerade im Restaurant beschäftigt bin, arbeite ich als Escort ? so heißt das heute wohl. Früher hätte man mich eine Geisha genannt."
"Mein Herz hängt eigentlich an einer anderen Magd, die für mich im Moment unerreichbar ist."
"Ich hörte das aus den Gesprächen heraus, Becker-San. Ich will mich trotzdem bemühen, Ihnen perfekt zu dienen ? bis die andere Magd ihre Ausbildung beendet hat und Sie Bunrei no Shima verlassen. - Wir sind da."
Sie hält eine Plastikkarte an den Drücker der Klingel, es macht ?klack? und die Tür springt aus dem Schloss. Danach übergibt sie mir die Plastikkarte.
Ich drücke das Türblatt auf und schaue mich um. Nozomi-chan erklärt:
"Die Unterkünfte auf Bunrei no Shima unterscheiden sich sicher von denen, die Sie in Europa gewohnt sind. Wir haben nur eine Kleinküche in den Unterkünften, zum Kochen des Tees und zum Bereiten kalter Speisen. Hier neben der Garderobe und dem Schrank für die Heiwa-Slipper. In diesem Zusammenhang: Bitte fallen Sie nicht über die Toilettenslipper an der Tür zum Bad!"
Ich schaue mir den Regalschrank mit den Hausschuhen an, deren untere zwei Regalfächer leer stehen. Daneben befindet sich ein mannshoher Schrank mit zwei Türen übereinander und ein Schrank mit einer Arbeitsplatte und zwei Türen nebeneinander darunter.
Auf der anderen Seite der Tür erkenne ich raumhohe Wandfelder mit Griffschalen, die in Schienen zu laufen scheinen - ein Wandschrank. An der rechten Schmalseite des Raumes steht ein Sideboard mit einer großen breiten Tür. Die Griffschale oben lässt vermuten, dass die Tür herabgelassen werden kann. Mir gegenüber steht ein Highboard mit kleineren Türen und davor ein Tisch in Couchtischhöhe und ein Hocker.
Anschließend kommt die besagte Badtüre und dann folgt ein Phonoelement. Die linke Schmalseite des Raumes wird fast ganz von einem großen Panoramafenster eingenommen.
Ich ziehe nun meine Schuhe aus und schlüpfe in die Hausschuhe. Dann nähere ich mich den Schränken und öffne neugierig eine Tür nach der Anderen. Danach gehe ich auf die Badtüre zu und wechsele schnell in die Badslipper. Ich öffne die Badtür und bleibe erstaunt stehen.
Vor mir steht eine freistehende Badewanne mit geschwungener Kante. Links ist eine Raumecke abgeteilt. Dahinter wird sich sicher die Toilette befinden. Rechts von der Wanne ist ein großer Spiegel mit zwei kleineren beweglichen Spiegeln an dessen Seiten angebracht. Darunter sehe ich ein Doppelwaschbecken und ein Sideboard. Probeweise öffne ich es und sehe dort Badtextilien, Schmink- und Hygienetuben und Erste-Hilfe-Sachen. Das Bad ist fast so groß wie der Wohnraum.
Nach meiner Erkundungstour gehe ich in den Wohnraum zurück, wechsele wieder meine Fußbedeckung und schaue Nozomi-chan an. Wir sind bewirtet worden. Der Tag neigt sich seinem Ende zu.
'Ich sollte mich bettfertig machen,' denke ich mir und frage Nozomi-chan, die sich wartend am Tisch niedergelassen hat:
"Ich denke, wir sollten schlafen gehen! Der lange Flug, dann die Reise zur Insel, und nun die vielen Informationen... Das macht müde! Wo finde ich die Betten?"
Sie erhebt sich und geht zu dem eigentümlichen Sideboard, dessen Vorderwand man herunterklappen muss. Nun öffnet sie das Sideboard und ich kann zwei Futons erkennen, die dort hochkant befestigt sind. Meine Meido löst die Befestigungen und fragt, wo ich gerne schlafen möchte.
Ich zeige der Einfachheit halber auf die freie Bodenfläche vor dem Fenster. Draußen dämmert es schon. Nozomi-chan nimmt einen Futon an zwei Tragegurten hoch und trägt ihn dorthin. Ich löse nun den anderen Futon und trage ihn ihr hinterher.
Sie bedankt sich mit einer tiefen Verbeugung und legt den zweiten Futon neben den ersten. In der Zwischenzeit habe ich das Sideboard wieder geschlossen und schaue mich nach ihr um, neugierig, wie es nun weitergeht.
Sie holt zwei Unterdecken und zwei Zudecken aus dem Wandschrank und fragt:
"Braucht der Herr Nachtwäsche?"
"Zeige mir, was vorhanden ist!" sage ich darauf.
Sie öffnet eine andere Türe des Wandschranks und greift in ein Regalfach. Dann lässt sie ein Kleidungsstück an ihren Händen baumeln, um es mir zu zeigen.
"Ah," sage ich, "so etwas trägt man hier zum Schlafen."
Ich lasse es mir geben, kleide mich um und knote den Gürtel zu. Nozomi-chan entledigt sich ihrer Strumpfhose, Slip und BH und kriecht zu mir unter die Decke. Ich fühle mich irgendwie schlapp. Der heutige Tag ist anstrengend gewesen. Wenig später bin ich eingeschlafen.
*
Als ich am nächsten Morgen erwache, muss ich mich erst einmal orientieren. Ich sehe Nozomi-chan, sich vom Tisch aus dem Seiza -Kniesitz- erheben und zum Wasserkocher gehen. Sie füllt den Krug auf dem Tisch und hängt das Teesieb hinein.
Ich setze mich auf und stelle die Füße neben den Futon. Nozomi-chan kommt zu mir und kniet sich neben mich auf die Tatami -Reisstrohmatte-.
"Herr, der Tee zum Begrüßen des neuen Tages ist gleich soweit."
"Arigatou -Danke-. Ohayo -Guten Morgen-," sage ich lächelnd.
"Ich freue mich, dass dem Shi -Herrn- gefällt, was ich mache," antwortet sie.
Ich erhebe mich und gehe ins Bad, um mich frisch zu machen.
Zurück im Wohnraum frage ich Nozomi-chan, was ein Herr hier über Tag trägt. Sie öffnet den Wandschrank noch einmal für mich und ich kleide mich an. Danach setze ich mich an den Tisch. Sie schüttet eine Schale halb voll Tee, führt sie an die Lippen und reicht sie mir.
"Was möchte der Herr frühstücken?"
"Welche Möglichkeiten haben wir denn hier, Nozomi-chan?"
"Zum Beispiel ein europäisches Frühstück: Brot, Beerenmus, verschiedene Wurstsorten, Okyaku-Sama -mein Herr-. Ein japanisches Frühstück braucht etwas Vorlauf. Das müsste ich am Vorabend wissen, sumimasen -Entschuldigung-."
"Also das europäische Frühstück, Nozomi-chan."
Sie bringt alles auf den Tisch, was zu einem europäischen Frühstück gehört. Zwei flache Teller aufeinander und eine weitere Teeschale stellt sie vor mich, sowie ein Messer, eine zweizinkige Gabel und einen kleinen Löffel.
"Du magst nichts frühstücken, Nozomi-chan?" frage ich mit verständnisloser Miene.
Nun klingelt es. Hiko-chan entschuldigt sich und geht zur Tür. Draußen steht eine junge Japanerin mit einem beladenen Tablett in ihren Händen.
Hiko-chan lässt sie ein und sie entledigt sich ihrer Last auf dem Tisch, an dem wir sitzen, nachdem Tanaka-San sie heran gewunken hat. Er fragt nach ihrem Namen und sie antwortet:
"Watashi no namae ha Nozomidesu, Okyaku-Sama -Mein Name ist Nozomi, mein Herr-."
"Gut, Nozomi-chan," sagt er danach zu ihr. "Du wirst Becker-San, mich und 'Saisho' Hiko-chan -'die Erste' Feuerkind- bedienen!"
Nozomi verbeugt sich leicht und geht in den Seiza -Kniesitz-. Sodann füllt sie nacheinander vier Schalen aus der Suppenschüssel, die Tanaka-San nun verteilt. Während meine drei japanischen Tischgenossen Essstäbchen benutzen, darf ich einen porzellanenen Löffel gebrauchen.
Anschließend verteilt Nozomi-chan Sushiröllchen vom Tablett auf flache Teller. Nun fordert Tanaka-San mich lächelnd auf meine Stäbchen zu benutzen. Ich habe damit Probleme, aber niemand macht sich hier darüber lustig.
Nach dem Essen stellen beide Mägde das Geschirr und Besteck auf dem Tablett zusammen. Nozomi-chan schaut Tanakan-San fragend an. Dieser nickt und sagt:
"Bring das Tablett zum Spülen in die Küche und komme dann hierher zurück!"
Nozomi-chan verneigt sich kurz, wobei sie die Hände aneinanderlegt und zu ihrem Kinn führt. Danach erhebt sie sich, fasst das Tablett mit beiden Händen und trägt es zur Tür. Hiko-chan ist an ihr vorbeigeeilt und öffnet ihr die Tür.
Keine zehn Minuten später klingelt es erneut und Hiko-chan lässt Nozomi-chan eintreten. Tanaka-San wendet sich nun lächelnd an mich:
"Gefällt Nozomi-chan Ihnen?"
Ich nicke lächelnd.
"Sie gehört Ihnen, solange Sie mögen!"
"Gern, Tanaka-San," nehme ich sein Angebot an, frage aber: "Wo ist aber meine Begleiterin? Ich trage die Verantwortung für Yvonne..."
"Die Frage zeigt mir, dass Sie auf einem guten Weg sind, Becker-San! Starkes Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl unter Vernachlässigung der eigenen Gesundheit zum Wohle des Ganzen, zeichnet einen guten Herrn aus! Zusammen mit anderen Eigenschaften, wie zum Beispiel Achtung, Respekt, Ehrenhaftigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit. Bilden Sie diese in den nächsten Wochen ihres Hierseins weiter heraus und nehmen sie dann die kleine Magd wieder mit zurück nach Deutschland! Bis dahin garantiere ich Ihnen, dass wir genauso gut auf sie achten, als wären Sie an ihrer Seite!"
"Nozomi-chan -Hoffnung- wird sie nun zu ihrer Unterkunft bringen," ergänzt er. "Sie wird Ihnen alle Fragen beantworten können. Bei Themen, die sie nicht zu beantworten weiß, wird sie Ihnen sagen können, wo Sie mehr erfahren. Sie gehört Ihnen!"
Ich schaue Nozomi-chan an, die sich nun in meine Richtung tief verbeugt. Danach nicke ich Tanaka-San lächelnd zu und wende mich zur Tür.
"Zeige mir meine Wohnung, Nozomi-chan!" sage ich.
Sie antwortet, freundlich lächelnd:
"Gern, Okyaku-Sama -mein Herr-."
Unterwegs resümiere ich das von Tanaka-San gesagte:
"Tanaka-San hat gesagt, ich könne dich haben, das heißt wohl für immer."
"Ja, Becker-San, solange ich Ihnen gefalle. Wenn ich nicht gerade im Restaurant beschäftigt bin, arbeite ich als Escort ? so heißt das heute wohl. Früher hätte man mich eine Geisha genannt."
"Mein Herz hängt eigentlich an einer anderen Magd, die für mich im Moment unerreichbar ist."
"Ich hörte das aus den Gesprächen heraus, Becker-San. Ich will mich trotzdem bemühen, Ihnen perfekt zu dienen ? bis die andere Magd ihre Ausbildung beendet hat und Sie Bunrei no Shima verlassen. - Wir sind da."
Sie hält eine Plastikkarte an den Drücker der Klingel, es macht ?klack? und die Tür springt aus dem Schloss. Danach übergibt sie mir die Plastikkarte.
Ich drücke das Türblatt auf und schaue mich um. Nozomi-chan erklärt:
"Die Unterkünfte auf Bunrei no Shima unterscheiden sich sicher von denen, die Sie in Europa gewohnt sind. Wir haben nur eine Kleinküche in den Unterkünften, zum Kochen des Tees und zum Bereiten kalter Speisen. Hier neben der Garderobe und dem Schrank für die Heiwa-Slipper. In diesem Zusammenhang: Bitte fallen Sie nicht über die Toilettenslipper an der Tür zum Bad!"
Ich schaue mir den Regalschrank mit den Hausschuhen an, deren untere zwei Regalfächer leer stehen. Daneben befindet sich ein mannshoher Schrank mit zwei Türen übereinander und ein Schrank mit einer Arbeitsplatte und zwei Türen nebeneinander darunter.
Auf der anderen Seite der Tür erkenne ich raumhohe Wandfelder mit Griffschalen, die in Schienen zu laufen scheinen - ein Wandschrank. An der rechten Schmalseite des Raumes steht ein Sideboard mit einer großen breiten Tür. Die Griffschale oben lässt vermuten, dass die Tür herabgelassen werden kann. Mir gegenüber steht ein Highboard mit kleineren Türen und davor ein Tisch in Couchtischhöhe und ein Hocker.
Anschließend kommt die besagte Badtüre und dann folgt ein Phonoelement. Die linke Schmalseite des Raumes wird fast ganz von einem großen Panoramafenster eingenommen.
Ich ziehe nun meine Schuhe aus und schlüpfe in die Hausschuhe. Dann nähere ich mich den Schränken und öffne neugierig eine Tür nach der Anderen. Danach gehe ich auf die Badtüre zu und wechsele schnell in die Badslipper. Ich öffne die Badtür und bleibe erstaunt stehen.
Vor mir steht eine freistehende Badewanne mit geschwungener Kante. Links ist eine Raumecke abgeteilt. Dahinter wird sich sicher die Toilette befinden. Rechts von der Wanne ist ein großer Spiegel mit zwei kleineren beweglichen Spiegeln an dessen Seiten angebracht. Darunter sehe ich ein Doppelwaschbecken und ein Sideboard. Probeweise öffne ich es und sehe dort Badtextilien, Schmink- und Hygienetuben und Erste-Hilfe-Sachen. Das Bad ist fast so groß wie der Wohnraum.
Nach meiner Erkundungstour gehe ich in den Wohnraum zurück, wechsele wieder meine Fußbedeckung und schaue Nozomi-chan an. Wir sind bewirtet worden. Der Tag neigt sich seinem Ende zu.
'Ich sollte mich bettfertig machen,' denke ich mir und frage Nozomi-chan, die sich wartend am Tisch niedergelassen hat:
"Ich denke, wir sollten schlafen gehen! Der lange Flug, dann die Reise zur Insel, und nun die vielen Informationen... Das macht müde! Wo finde ich die Betten?"
Sie erhebt sich und geht zu dem eigentümlichen Sideboard, dessen Vorderwand man herunterklappen muss. Nun öffnet sie das Sideboard und ich kann zwei Futons erkennen, die dort hochkant befestigt sind. Meine Meido löst die Befestigungen und fragt, wo ich gerne schlafen möchte.
Ich zeige der Einfachheit halber auf die freie Bodenfläche vor dem Fenster. Draußen dämmert es schon. Nozomi-chan nimmt einen Futon an zwei Tragegurten hoch und trägt ihn dorthin. Ich löse nun den anderen Futon und trage ihn ihr hinterher.
Sie bedankt sich mit einer tiefen Verbeugung und legt den zweiten Futon neben den ersten. In der Zwischenzeit habe ich das Sideboard wieder geschlossen und schaue mich nach ihr um, neugierig, wie es nun weitergeht.
Sie holt zwei Unterdecken und zwei Zudecken aus dem Wandschrank und fragt:
"Braucht der Herr Nachtwäsche?"
"Zeige mir, was vorhanden ist!" sage ich darauf.
Sie öffnet eine andere Türe des Wandschranks und greift in ein Regalfach. Dann lässt sie ein Kleidungsstück an ihren Händen baumeln, um es mir zu zeigen.
"Ah," sage ich, "so etwas trägt man hier zum Schlafen."
Ich lasse es mir geben, kleide mich um und knote den Gürtel zu. Nozomi-chan entledigt sich ihrer Strumpfhose, Slip und BH und kriecht zu mir unter die Decke. Ich fühle mich irgendwie schlapp. Der heutige Tag ist anstrengend gewesen. Wenig später bin ich eingeschlafen.
*
Als ich am nächsten Morgen erwache, muss ich mich erst einmal orientieren. Ich sehe Nozomi-chan, sich vom Tisch aus dem Seiza -Kniesitz- erheben und zum Wasserkocher gehen. Sie füllt den Krug auf dem Tisch und hängt das Teesieb hinein.
Ich setze mich auf und stelle die Füße neben den Futon. Nozomi-chan kommt zu mir und kniet sich neben mich auf die Tatami -Reisstrohmatte-.
"Herr, der Tee zum Begrüßen des neuen Tages ist gleich soweit."
"Arigatou -Danke-. Ohayo -Guten Morgen-," sage ich lächelnd.
"Ich freue mich, dass dem Shi -Herrn- gefällt, was ich mache," antwortet sie.
Ich erhebe mich und gehe ins Bad, um mich frisch zu machen.
Zurück im Wohnraum frage ich Nozomi-chan, was ein Herr hier über Tag trägt. Sie öffnet den Wandschrank noch einmal für mich und ich kleide mich an. Danach setze ich mich an den Tisch. Sie schüttet eine Schale halb voll Tee, führt sie an die Lippen und reicht sie mir.
"Was möchte der Herr frühstücken?"
"Welche Möglichkeiten haben wir denn hier, Nozomi-chan?"
"Zum Beispiel ein europäisches Frühstück: Brot, Beerenmus, verschiedene Wurstsorten, Okyaku-Sama -mein Herr-. Ein japanisches Frühstück braucht etwas Vorlauf. Das müsste ich am Vorabend wissen, sumimasen -Entschuldigung-."
"Also das europäische Frühstück, Nozomi-chan."
Sie bringt alles auf den Tisch, was zu einem europäischen Frühstück gehört. Zwei flache Teller aufeinander und eine weitere Teeschale stellt sie vor mich, sowie ein Messer, eine zweizinkige Gabel und einen kleinen Löffel.
"Du magst nichts frühstücken, Nozomi-chan?" frage ich mit verständnisloser Miene.
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