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Mittwoch, 3. März 2021
Yamato Nadeshiko -35-
hermann-jpmt, 11:43h
Ich betrete einen Badetempel! Anders kann man es nicht nennen? Eine viereckige Wanne in den Boden eingelassen, die in Form und Größe an ein Schwimmbecken in Miniaturformat erinnert, ungefähr zwei Meter im Quadrat, beherrscht den Raum. Rechts und links davon stehen je ein ovaler hölzerner Waschzuber in der Größe von Badewannen und an den Wänden rechts und links sind je zwei Waschbecken angebracht, mit dreigeteilten Spiegeln darüber. Über den Waschzubern befinden sich Duschköpfe. Boden und Wände sind gefliest. Die Außenwand wird von einem wandhohen Fenster eingenommen, durch das die üppige Vegetation davor hereinzudrängen scheint.
Der Shujin und Tsuju-chan lassen ihre Schlappen im Gang davor stehen und ziehen die Tür hinter sich zu. Nun geht der Leiter der Schule in den Kniesitz und überlässt es Tsuju, mich durch ein umfangreiches Hygieneprogramm zu führen. Als ich das große Becken betreten soll, spüre ich, dass es mit heißem Wasser gefüllt ist.
Ich darf darin entspannen. Tsuju-chan sagt, die Poren meiner Haut würden sich dabei öffnen. Nach einigen Minuten erhalte ich einen Naturschwamm, den ich aber nur ganz vorsichtig über meine erhitzte Haut führe. Danach erhalte ich einen Waschhandschuh, um lose Hautschuppen zu entfernen.
Anschließend muss ich in einen der Waschzuber wechseln. Puh, ist das Wasser darin kalt! Nachdem ich ein paarmal untergetaucht bin und mich an die Wassertemperatur gewöhnt habe, soll ich mich hinknien und Tsuju-chan betätigt die Brause. Sie reicht mir ein Shampoo und lässt mich meine Haare waschen. Anschließend hilft sie mir beim Aussteigen und dann reicht sie mir ein Körperöl, mit dem ich mich einölen soll. Auch lässt sie etwas davon in ihre hohle Hand laufen und ölt meine Kehrseite mit dem aromatischen Öl ein.
Meine Blase hat sich in der Wanne mit dem kalten Wasser schon gemeldet. Nun kann ich nicht mehr an mich halten. Ich frage vorsichtig:
"Darf ich sprechen?"
Der Shujin meldet sich zum ersten Mal im Bad zu Wort. Er sagt: "Ja!"
"Ich muss dringend zur Toilette!"
Er erhebt sich und öffnet eine Tür in der Wand des Badezimmers. Dazu sagt er:
"Gegenüber den Gepflogenheiten in den westlichen Ländern musst du in japanischen Toiletten etwas beachten, wo auch immer sie sich in Japan befinden:
Du findest eine Menge Knöpfe neben dem WC-Becken. Während du sie ausprobierst, solltest du auf dem WC-Becken sitzen, sonst musst du die Toilette danach trocknen. Ein Radio lässt leise Musik hören. Dreh sie lauter, wenn du spürst, dass Magenwind entweichen will ? oder betätige die Spülung. Zeige so deinen Respekt gegenüber deinen Mitmenschen, dass sie nicht an deinem Geschäft teilnehmen. Auch nicht mit ihren Ohren!"
Anschließend lässt er mich hindurchgehen. Inzwischen zeige ich schon einen verkniffenen Gesichtsausdruck. Hinter mir schiebt er die Tür zu.
Als ich fertig bin, schaue ich mir die vielen Knöpfe auf dem Kontrollpanel an. Zum Glück sind daneben Piktogramme angebracht, statt japanischer Schriftzeichen. Ich will aufstehen, um mich zu dem WC-Becken umzudrehen und abzuziehen, wie ich es gewohnt bin.
Doch erinnere ich mich rechtzeitig an Nakamura-Sans Rat und bleibe sitzen, als ich den entsprechenden Knopf drücke. Ein warmer Wasserstrahl trifft mich so unerwartet von unten, dass ich einen leisen Schrei ausstoße und meinen Hintern ein paar Zentimeter anhebe. Danach trocknet ein warmer Luftstrom meinen Unterleib und die Rolle an der Wand dreht sich, um ein paar Blätter WC-Papier freizugeben, mit denen ich den Rest trockne. Anschließend schaue ich mich um und werfe das WC-Papier in eine kleine bereitstehende Tonne.
Nun versuche ich die Tür zu öffnen. Es will nicht recht klappen. Nach ein paar Zentimetern kommt mir Tsuju-chan zu Hilfe und lächelt mir aufmunternd zu. Auch der Shujin lächelt und meint:
"Siehst du, Mary-chan! Schon wieder hast du etwas gelernt."
Tsuju-chan steht schon mit einer Puderdose bereit und verteilt mit einem Schwämmchen hautfarbenes Puder auf meinem Gesicht, Hals und Dekolleté. Der Shujin äußert sich dazu:
"Herren mögen ihre Magd hübsch, anmutig, dezent gekleidet, schön duftend und fein geschminkt. Dieses Pflegeprogramm muss dir mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen!"
"Ich bin aber keine Magd," entgegne ich mit einem Schmollmund.
"Regt sich da etwa die moderne emanzipierte Frau wieder?" fragt er mit hochgezogenen Augenbrauen.
Ich senke den Kopf, schaue ihn von unten herauf an und drehe mich ein wenig weg.
"Halte diese Frau gut unter Kontrolle!" ermahnt er mich. "Das bist nicht du!"
Tsuju-chan heißt mich nun, die benutzten Tücher in einen Korb zu werfen und mitzunehmen. Auf die Gerte in ihrer Hand schielend, mache ich was sie sagt. Den Korb trage ich in den Nebenraum. Hier stehen zwei gemauerte Wannen. Tsuju-chan lässt in eine der Beiden heißes Wasser einlaufen. In die andere füllt sie kaltes Wasser.
Nun soll ich den Korb mit den Tüchern in das heiße Wasser entleeren. Sie zeigt mir eine Flasche mit einer rosa Flüssigkeit und schüttet davon einen Schuss ins heiße Wasser zu der Wäsche. Nun greift sie einen Gegenstand, der einem Paddel ähnelt, und rührt damit in dem Wasser. Anschließend gibt sie mir das Paddel in die Hand und lässt mich rühren. Schon bald merke ich, dass mir die Oberarm- und Schultermuskulatur zu schmerzen beginnt.
Ich werde langsamer in meinen Bewegungen, was mir einen leichten Schlag mit der Gerte einbringt. Mit weinerlicher Miene rühre ich weiter. Danach soll ich die Tücher mit dem Paddel aus der Brühe angeln, um sie auszuwringen. Das schaffe ich nicht mehr. Der Shujin sagt etwas auf Japanisch zu Tsuju-chan, worauf sie weiter wäscht.
Zu mir sagt Nakamura-San:
"Du brauchst eindeutig Muskelaufbau-Training, meine kleine Mary-chan! Komm mit!"
Er führt mich in einen Raum am Ende des Ganges, in dem einiges an Trainingsgerät steht. Ich soll ein Rudergerät ausprobieren, schaffe es aber nur, nachdem er es ganz leicht eingestellt hat.
"Oh," meint er. "War das Rühren in der Waschlauge schon so kräftezehrend?"
Nun legt er mir einen Gürtel an, befestigt ein Gewicht an einer langen Leine und hängt es in den Gürtel ein. Er sagt:
"Runter mit dir auf alle Viere! Ziehe das Gewicht durch den Raum! Das trainiert deine Beinmuskulatur."
"Kennst du den BearCrawl?" fragt er nach einer Weile. "Ich habe mir sagen lassen, dass er in Nordamerika ebenso zum Workout-Programm für unterforderte Büromenschen gehört?"
Ich nicke. Zu mehr bin ich gerade nicht in der Lage, so strengt das Training an. Ja, den BearCrawl kenne ich. Ich musste mich als Model auch fithalten. Allerdings habe ich in der Vergangenheit um diese Disziplin immer einen Bogen gemacht. Ballett und Yoga gefielen mir mehr.
Irgendwann darf ich aufhören und soll ihm in ein weiteres Zimmer folgen. Dort steht ein Tisch, an dem sich ein Hocker und zwei Kissen befinden. Tsuju-chan kniet schon auf einem Kissen. Drei Schalen, ein Tablett und eine Schüssel stehen auf dem Tisch, sowie ein Gestell mit mehreren Gläschen und Stäbchen in einer Rille.
Der Shujin setzt sich auf den Hocker und zieht die Beine heran, wie beim Schneidersitz. Ich soll mich auf das andere Kissen knien und in den Kniesitz gehen. Nun schaue ich zu und höre die Erklärungen des Shujin.
Zuerst füllt Tsuju-chan eine Tee-Schale, die sie daraufhin Nakamura-San reicht. Der Shujin neigt den Kopf leicht, nimmt ihr die Teeschale ab und setzt sie vor Tsuju-chan auf den Tisch. Die zweite Teeschale, die Tsuju-chan füllt, setzt er an meinen Platz. Erst die dritte Schale mit Tee setzt er vor sich ab.
Dann wendet er sich an mich und sagt: "In allem natürlich Gewachsenen um dich herum befindet sich ein Kami, in jedem Menschen, jedem Tier, jeder Pflanze, jedem Stein, jeder Naturgewalt. Unsere Pflicht ist es nun, den Kami zu ehren, damit es uns gut ergeht. Wir ehren den Kami, indem wir den Lebewesen und der unbelebten Natur unseren Respekt zollen.
Tsuju-chan zollt meinem Kami Respekt, indem sie mir gehorsam folgt und sich um mein Wohl sorgt. Ich zolle Tsuju-chans Kami meinen Respekt, indem ich für sie sorge. Dies kommt im Kleinen zum Ausdruck, indem sie mich bedient und ich ihr von meiner Nahrung abgebe. Dies bedeutet das Ritual, das du immer wieder und überall beobachten kannst! Du wirst mich und deinen späteren Herrn ebenfalls bedienen und beobachten dürfen, dass dieser dir von seinem Essen abgibt!"
Nakamura-San nimmt einen Schluck Tee, während Tsuju-chan eine Schale mit Lebensmittel aus der Schüssel füllt. Wieder darf ich das Ritual beobachten. Der Shujin nimmt nun zwei Essstäbchen in die Hand und angelt damit die Fleisch- und Gemüsestücke aus der Suppe. Ich versuche mit den Essstäbchen zu essen, aber ich schaffe es nicht, etwas dazwischen zu klemmen und zum Mund zu führen. Der Schulleiter gibt mir nun eine Gabel und meint noch einmal:
"Du musst noch viel lernen, kleine Mary-chan!"
Der Shujin und Tsuju-chan lassen ihre Schlappen im Gang davor stehen und ziehen die Tür hinter sich zu. Nun geht der Leiter der Schule in den Kniesitz und überlässt es Tsuju, mich durch ein umfangreiches Hygieneprogramm zu führen. Als ich das große Becken betreten soll, spüre ich, dass es mit heißem Wasser gefüllt ist.
Ich darf darin entspannen. Tsuju-chan sagt, die Poren meiner Haut würden sich dabei öffnen. Nach einigen Minuten erhalte ich einen Naturschwamm, den ich aber nur ganz vorsichtig über meine erhitzte Haut führe. Danach erhalte ich einen Waschhandschuh, um lose Hautschuppen zu entfernen.
Anschließend muss ich in einen der Waschzuber wechseln. Puh, ist das Wasser darin kalt! Nachdem ich ein paarmal untergetaucht bin und mich an die Wassertemperatur gewöhnt habe, soll ich mich hinknien und Tsuju-chan betätigt die Brause. Sie reicht mir ein Shampoo und lässt mich meine Haare waschen. Anschließend hilft sie mir beim Aussteigen und dann reicht sie mir ein Körperöl, mit dem ich mich einölen soll. Auch lässt sie etwas davon in ihre hohle Hand laufen und ölt meine Kehrseite mit dem aromatischen Öl ein.
Meine Blase hat sich in der Wanne mit dem kalten Wasser schon gemeldet. Nun kann ich nicht mehr an mich halten. Ich frage vorsichtig:
"Darf ich sprechen?"
Der Shujin meldet sich zum ersten Mal im Bad zu Wort. Er sagt: "Ja!"
"Ich muss dringend zur Toilette!"
Er erhebt sich und öffnet eine Tür in der Wand des Badezimmers. Dazu sagt er:
"Gegenüber den Gepflogenheiten in den westlichen Ländern musst du in japanischen Toiletten etwas beachten, wo auch immer sie sich in Japan befinden:
Du findest eine Menge Knöpfe neben dem WC-Becken. Während du sie ausprobierst, solltest du auf dem WC-Becken sitzen, sonst musst du die Toilette danach trocknen. Ein Radio lässt leise Musik hören. Dreh sie lauter, wenn du spürst, dass Magenwind entweichen will ? oder betätige die Spülung. Zeige so deinen Respekt gegenüber deinen Mitmenschen, dass sie nicht an deinem Geschäft teilnehmen. Auch nicht mit ihren Ohren!"
Anschließend lässt er mich hindurchgehen. Inzwischen zeige ich schon einen verkniffenen Gesichtsausdruck. Hinter mir schiebt er die Tür zu.
Als ich fertig bin, schaue ich mir die vielen Knöpfe auf dem Kontrollpanel an. Zum Glück sind daneben Piktogramme angebracht, statt japanischer Schriftzeichen. Ich will aufstehen, um mich zu dem WC-Becken umzudrehen und abzuziehen, wie ich es gewohnt bin.
Doch erinnere ich mich rechtzeitig an Nakamura-Sans Rat und bleibe sitzen, als ich den entsprechenden Knopf drücke. Ein warmer Wasserstrahl trifft mich so unerwartet von unten, dass ich einen leisen Schrei ausstoße und meinen Hintern ein paar Zentimeter anhebe. Danach trocknet ein warmer Luftstrom meinen Unterleib und die Rolle an der Wand dreht sich, um ein paar Blätter WC-Papier freizugeben, mit denen ich den Rest trockne. Anschließend schaue ich mich um und werfe das WC-Papier in eine kleine bereitstehende Tonne.
Nun versuche ich die Tür zu öffnen. Es will nicht recht klappen. Nach ein paar Zentimetern kommt mir Tsuju-chan zu Hilfe und lächelt mir aufmunternd zu. Auch der Shujin lächelt und meint:
"Siehst du, Mary-chan! Schon wieder hast du etwas gelernt."
Tsuju-chan steht schon mit einer Puderdose bereit und verteilt mit einem Schwämmchen hautfarbenes Puder auf meinem Gesicht, Hals und Dekolleté. Der Shujin äußert sich dazu:
"Herren mögen ihre Magd hübsch, anmutig, dezent gekleidet, schön duftend und fein geschminkt. Dieses Pflegeprogramm muss dir mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen!"
"Ich bin aber keine Magd," entgegne ich mit einem Schmollmund.
"Regt sich da etwa die moderne emanzipierte Frau wieder?" fragt er mit hochgezogenen Augenbrauen.
Ich senke den Kopf, schaue ihn von unten herauf an und drehe mich ein wenig weg.
"Halte diese Frau gut unter Kontrolle!" ermahnt er mich. "Das bist nicht du!"
Tsuju-chan heißt mich nun, die benutzten Tücher in einen Korb zu werfen und mitzunehmen. Auf die Gerte in ihrer Hand schielend, mache ich was sie sagt. Den Korb trage ich in den Nebenraum. Hier stehen zwei gemauerte Wannen. Tsuju-chan lässt in eine der Beiden heißes Wasser einlaufen. In die andere füllt sie kaltes Wasser.
Nun soll ich den Korb mit den Tüchern in das heiße Wasser entleeren. Sie zeigt mir eine Flasche mit einer rosa Flüssigkeit und schüttet davon einen Schuss ins heiße Wasser zu der Wäsche. Nun greift sie einen Gegenstand, der einem Paddel ähnelt, und rührt damit in dem Wasser. Anschließend gibt sie mir das Paddel in die Hand und lässt mich rühren. Schon bald merke ich, dass mir die Oberarm- und Schultermuskulatur zu schmerzen beginnt.
Ich werde langsamer in meinen Bewegungen, was mir einen leichten Schlag mit der Gerte einbringt. Mit weinerlicher Miene rühre ich weiter. Danach soll ich die Tücher mit dem Paddel aus der Brühe angeln, um sie auszuwringen. Das schaffe ich nicht mehr. Der Shujin sagt etwas auf Japanisch zu Tsuju-chan, worauf sie weiter wäscht.
Zu mir sagt Nakamura-San:
"Du brauchst eindeutig Muskelaufbau-Training, meine kleine Mary-chan! Komm mit!"
Er führt mich in einen Raum am Ende des Ganges, in dem einiges an Trainingsgerät steht. Ich soll ein Rudergerät ausprobieren, schaffe es aber nur, nachdem er es ganz leicht eingestellt hat.
"Oh," meint er. "War das Rühren in der Waschlauge schon so kräftezehrend?"
Nun legt er mir einen Gürtel an, befestigt ein Gewicht an einer langen Leine und hängt es in den Gürtel ein. Er sagt:
"Runter mit dir auf alle Viere! Ziehe das Gewicht durch den Raum! Das trainiert deine Beinmuskulatur."
"Kennst du den BearCrawl?" fragt er nach einer Weile. "Ich habe mir sagen lassen, dass er in Nordamerika ebenso zum Workout-Programm für unterforderte Büromenschen gehört?"
Ich nicke. Zu mehr bin ich gerade nicht in der Lage, so strengt das Training an. Ja, den BearCrawl kenne ich. Ich musste mich als Model auch fithalten. Allerdings habe ich in der Vergangenheit um diese Disziplin immer einen Bogen gemacht. Ballett und Yoga gefielen mir mehr.
Irgendwann darf ich aufhören und soll ihm in ein weiteres Zimmer folgen. Dort steht ein Tisch, an dem sich ein Hocker und zwei Kissen befinden. Tsuju-chan kniet schon auf einem Kissen. Drei Schalen, ein Tablett und eine Schüssel stehen auf dem Tisch, sowie ein Gestell mit mehreren Gläschen und Stäbchen in einer Rille.
Der Shujin setzt sich auf den Hocker und zieht die Beine heran, wie beim Schneidersitz. Ich soll mich auf das andere Kissen knien und in den Kniesitz gehen. Nun schaue ich zu und höre die Erklärungen des Shujin.
Zuerst füllt Tsuju-chan eine Tee-Schale, die sie daraufhin Nakamura-San reicht. Der Shujin neigt den Kopf leicht, nimmt ihr die Teeschale ab und setzt sie vor Tsuju-chan auf den Tisch. Die zweite Teeschale, die Tsuju-chan füllt, setzt er an meinen Platz. Erst die dritte Schale mit Tee setzt er vor sich ab.
Dann wendet er sich an mich und sagt: "In allem natürlich Gewachsenen um dich herum befindet sich ein Kami, in jedem Menschen, jedem Tier, jeder Pflanze, jedem Stein, jeder Naturgewalt. Unsere Pflicht ist es nun, den Kami zu ehren, damit es uns gut ergeht. Wir ehren den Kami, indem wir den Lebewesen und der unbelebten Natur unseren Respekt zollen.
Tsuju-chan zollt meinem Kami Respekt, indem sie mir gehorsam folgt und sich um mein Wohl sorgt. Ich zolle Tsuju-chans Kami meinen Respekt, indem ich für sie sorge. Dies kommt im Kleinen zum Ausdruck, indem sie mich bedient und ich ihr von meiner Nahrung abgebe. Dies bedeutet das Ritual, das du immer wieder und überall beobachten kannst! Du wirst mich und deinen späteren Herrn ebenfalls bedienen und beobachten dürfen, dass dieser dir von seinem Essen abgibt!"
Nakamura-San nimmt einen Schluck Tee, während Tsuju-chan eine Schale mit Lebensmittel aus der Schüssel füllt. Wieder darf ich das Ritual beobachten. Der Shujin nimmt nun zwei Essstäbchen in die Hand und angelt damit die Fleisch- und Gemüsestücke aus der Suppe. Ich versuche mit den Essstäbchen zu essen, aber ich schaffe es nicht, etwas dazwischen zu klemmen und zum Mund zu führen. Der Schulleiter gibt mir nun eine Gabel und meint noch einmal:
"Du musst noch viel lernen, kleine Mary-chan!"
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