Dienstag, 5. Oktober 2021
Yamato Nadeshiko -137-
hermann-jpmt, 12:03h
Es dauert eine ganze Weile bis sich etwas tut. Ich überlege schon, ob ich mich wieder bei dem Pförtner melden soll, als eine Frau im Business-Outfit freudestrahlend zur Tür des Warteraumes hereinrauscht.
Aufschauend erkenne ich Takahashi Kameko, meine frühere Herrin. Ich erhebe mich, um mich höflich zu verbeugen, da liege ich schon in ihren Armen.
"Konnichiiiiwa, Momoi-Chan, watashi no kanojo -Guten Tag, Momoi-Chan-, meine Freundin!" ruft sie aus, um sogleich wieder von mir zu lassen, sich zu verbeugen und sich meinen ehrenwerten Eltern zuzuwenden:
"Ehrenwerte Youki-San, darf ich sie einladen, meine Gäste zu sein? Morgen wollen wir Sie auf die Bunrei no Shima übersetzen!"
Auch meine Eltern haben sich erhoben und verbeugen sich nun. Sie erklären sich einverstanden.
Takahashi-San führt uns nun hinüber in die Villa und zeigt uns zwei Gästezimmer. Dabei lädt sie uns zum Abendessen mit der Familie ein.
Die Zeit bis dahin überbrückend, zeige ich meinen verehrten Eltern den Park und erkläre ihnen grob den Aufbau der Villa. Ich nutze dafür wesentlich weniger Worte als die Otetsdai -Haushälterin- damals, als ich das erste Mal die Villa betreten habe.
Zum Essen holen meine Eltern das beste Outfit aus ihren Koffern, das sie eingepackt haben. Bald darauf klopft ein Dienstmädchen an die Zimmertür und führt uns zum Esszimmer. Ganz wie eine gute Gesellschafterin es macht, halte ich während des Speisens die Konversation in Gang.
Nach dem Abendessen, das sich durch die Konversation über anderthalb Stunden ausgedehnt hat, dürfen wir uns zurückziehen und schlafen tief und fest. Der Jetlag lässt uns wohl sehr früh wieder wach werden, aber ich überbrücke die Zeit bis zum Frühstück mit einem romantischen Roman.
Zum Frühstück holt uns wieder ein Dienstmädchen ab. Diesmal sind der ältere Herr Amatsuka-Sama und seine Ushiro kara yuga -Hausherrin- nicht anwesend. Auch Takahashi-San, ihr Giri no musuko -Schwiegersohn- lässt sich entschuldigen. So frühstücken wir alleine mit Takahashi-San, meiner früheren Herrin.
Zu uns hat sich noch ein Mann gesellt. Takahashi-San stellt ihn uns als Fujimoto-San, den Piloten des Tragflächenbootes vor, der uns nach dem Frühstück zur Insel bringen wird.
Später führt uns der Mann zu dem Steg neben der großen Slipanlage, auf der gerade ein großes Schiff liegt, das im Unterwasserbereich gestrichen wird. Begleitet werden wir von meiner früheren Herrin Takahashi-San, die uns verabschieden will, und drei Dienstmädchen, die sich um unsere Koffer kümmern. Fujimoto-San ruft vom Steg aus einen Werftmitarbeiter hinzu, der uns beim Ablegen behilflich sein und die Taue lösen soll.
Der Steg führt zu einem schwarzgestrichenen Schwimmkörper, einem sogenannten Ponton. Seitlich davon liegt das Wasserfahrzeug, mit dem ich schon einmal zu der Insel übergesetzt habe, Jahre zurück.
Fujimoto-San öffnet zwei Klappen hinter der Kabine. Während die Dienstmädchen mit Hilfe des Werftmitarbeiters unsere Koffer dahinter verstauen, öffnet er nun das Kabinendach und lässt uns einsteigen. Ich biete Papa und Mama die Plätze hinter den Vordersitzen an und zeige ihnen die Hosenträgergurte. Nachdem sie sich angeschnallt haben, übergebe ich ihnen die Kommunikationshelme und weise sie in den Gebrauch ein.
Während sie den Kinngurt schließen und das Kabel in die Buchse einstöpseln, schaue ich mit einem Seitenblick auf den Gepäckraum. Dort ist alles in Ordnung und ich bedanke mich bei den Dienstmädchen:
"Domo arigato -Vielen Dank-!"
Dabei verbeuge ich mich lächelnd. Die Dienstmädchen erwidern die Verbeugung und weichen lächelnd auf den Steg zurück, wo Takahashi-San steht und mir zum Abschied zuwinkt. Fujimoto-San äußert sich nun lächelnd in meine Richtung:
"Ima mo suwatte, kudasai -Bitte setzen Sie sich nun auch-!"
Also setze ich mich auf den noch freien Copiloten-Sitz, schnalle mich ebenfalls an und setze den Kommunikationshelm auf, um ihn anschließend einzustöpseln. Fujimori-San hat zusammen mit dem Werftmitarbeiter das Tragflächenboot vom Ponton gelöst und die Taue verstaut. Nun umrundet er die Kabine über den Bug und setzt sich neben mir auf den Pilotensitz, nachdem er das Kabinendach geschlossen hat.
Er schaltet einen Bildschirm an und tippt einen Code ein. Ein Punkt erscheint in Bildschirmmitte, der schnell größer und zu einem Kreis wird, der den Bildschirmrand erreicht. Inzwischen ist ein weiterer Kreis in dem ersten entstanden. Dies geschieht mehrmals, dann piepst es. Nun betätigt der Pilot den Zündschlüssel und der Motor startet.
Bis jetzt hat der Werftmitarbeiter das Boot neben dem Ponton festgehalten. Nun lässt er es los und wir fahren langsam aus der Brandungszone auf den offenen Ozean hinaus.
Danach beschleunigt er das Boot, damit wir mit den Tragflächen auf der Wasseroberfläche reiten. Auf diese Weise fahren wir vier Stunden bis ich die weiß-grüne Halbkugel der Bunrei no Shima am Horizont erkenne. Sie wird schnell größer, so dass ich meine verehrten Eltern darauf aufmerksam mache.
Als die Insel unser ganzes Gesichtsfeld ausfüllt, nimmt Fujimoto-San Geschwindigkeit aus dem Boot und das Fahrzeug sinkt in den Ozean ein. Dabei steigt die Gischt anfangs rechts und links meterhoch auf. Er macht noch langsamer und lässt es die letzten Meter auf eine halbrunde überdachte Öffnung zutreiben.
Fujimoto-San betätigt das Funkgerät und spricht mit einer Stelle auf der Insel. Der Mann am anderen Ende erlaubt uns das Anlegen und sagt, dass er unser Eintreffen weitergeben will.
Unser Pilot steuert auf die Spuntwand zu, macht noch einmal kurz 'rückwärts', um den letzten Rest Fahrt aus dem Boot zu nehmen und hält dort, wo ein Mann steht. Dann öffnet er das Glasdach der Kabine und hilft dem Mann draußen beim Festmachen.
Inzwischen habe ich mich losgeschnallt und den Helm abgelegt. Ich steige aus, als die Männer das Boot festgemacht haben und helfe nun meinen ehrenwerten Eltern beim Aussteigen. Fujimoto-San hat die Klappen des Gepäckraumes geöffnet und stellt währenddessen unsere Koffer neben das Boot, um gleich darauf die Klappen wieder zu schließen und sich zurück auf den Pilotensitz zu begeben.
Aufschauend erkenne ich Takahashi Kameko, meine frühere Herrin. Ich erhebe mich, um mich höflich zu verbeugen, da liege ich schon in ihren Armen.
"Konnichiiiiwa, Momoi-Chan, watashi no kanojo -Guten Tag, Momoi-Chan-, meine Freundin!" ruft sie aus, um sogleich wieder von mir zu lassen, sich zu verbeugen und sich meinen ehrenwerten Eltern zuzuwenden:
"Ehrenwerte Youki-San, darf ich sie einladen, meine Gäste zu sein? Morgen wollen wir Sie auf die Bunrei no Shima übersetzen!"
Auch meine Eltern haben sich erhoben und verbeugen sich nun. Sie erklären sich einverstanden.
Takahashi-San führt uns nun hinüber in die Villa und zeigt uns zwei Gästezimmer. Dabei lädt sie uns zum Abendessen mit der Familie ein.
Die Zeit bis dahin überbrückend, zeige ich meinen verehrten Eltern den Park und erkläre ihnen grob den Aufbau der Villa. Ich nutze dafür wesentlich weniger Worte als die Otetsdai -Haushälterin- damals, als ich das erste Mal die Villa betreten habe.
Zum Essen holen meine Eltern das beste Outfit aus ihren Koffern, das sie eingepackt haben. Bald darauf klopft ein Dienstmädchen an die Zimmertür und führt uns zum Esszimmer. Ganz wie eine gute Gesellschafterin es macht, halte ich während des Speisens die Konversation in Gang.
Nach dem Abendessen, das sich durch die Konversation über anderthalb Stunden ausgedehnt hat, dürfen wir uns zurückziehen und schlafen tief und fest. Der Jetlag lässt uns wohl sehr früh wieder wach werden, aber ich überbrücke die Zeit bis zum Frühstück mit einem romantischen Roman.
Zum Frühstück holt uns wieder ein Dienstmädchen ab. Diesmal sind der ältere Herr Amatsuka-Sama und seine Ushiro kara yuga -Hausherrin- nicht anwesend. Auch Takahashi-San, ihr Giri no musuko -Schwiegersohn- lässt sich entschuldigen. So frühstücken wir alleine mit Takahashi-San, meiner früheren Herrin.
Zu uns hat sich noch ein Mann gesellt. Takahashi-San stellt ihn uns als Fujimoto-San, den Piloten des Tragflächenbootes vor, der uns nach dem Frühstück zur Insel bringen wird.
Später führt uns der Mann zu dem Steg neben der großen Slipanlage, auf der gerade ein großes Schiff liegt, das im Unterwasserbereich gestrichen wird. Begleitet werden wir von meiner früheren Herrin Takahashi-San, die uns verabschieden will, und drei Dienstmädchen, die sich um unsere Koffer kümmern. Fujimoto-San ruft vom Steg aus einen Werftmitarbeiter hinzu, der uns beim Ablegen behilflich sein und die Taue lösen soll.
Der Steg führt zu einem schwarzgestrichenen Schwimmkörper, einem sogenannten Ponton. Seitlich davon liegt das Wasserfahrzeug, mit dem ich schon einmal zu der Insel übergesetzt habe, Jahre zurück.
Fujimoto-San öffnet zwei Klappen hinter der Kabine. Während die Dienstmädchen mit Hilfe des Werftmitarbeiters unsere Koffer dahinter verstauen, öffnet er nun das Kabinendach und lässt uns einsteigen. Ich biete Papa und Mama die Plätze hinter den Vordersitzen an und zeige ihnen die Hosenträgergurte. Nachdem sie sich angeschnallt haben, übergebe ich ihnen die Kommunikationshelme und weise sie in den Gebrauch ein.
Während sie den Kinngurt schließen und das Kabel in die Buchse einstöpseln, schaue ich mit einem Seitenblick auf den Gepäckraum. Dort ist alles in Ordnung und ich bedanke mich bei den Dienstmädchen:
"Domo arigato -Vielen Dank-!"
Dabei verbeuge ich mich lächelnd. Die Dienstmädchen erwidern die Verbeugung und weichen lächelnd auf den Steg zurück, wo Takahashi-San steht und mir zum Abschied zuwinkt. Fujimoto-San äußert sich nun lächelnd in meine Richtung:
"Ima mo suwatte, kudasai -Bitte setzen Sie sich nun auch-!"
Also setze ich mich auf den noch freien Copiloten-Sitz, schnalle mich ebenfalls an und setze den Kommunikationshelm auf, um ihn anschließend einzustöpseln. Fujimori-San hat zusammen mit dem Werftmitarbeiter das Tragflächenboot vom Ponton gelöst und die Taue verstaut. Nun umrundet er die Kabine über den Bug und setzt sich neben mir auf den Pilotensitz, nachdem er das Kabinendach geschlossen hat.
Er schaltet einen Bildschirm an und tippt einen Code ein. Ein Punkt erscheint in Bildschirmmitte, der schnell größer und zu einem Kreis wird, der den Bildschirmrand erreicht. Inzwischen ist ein weiterer Kreis in dem ersten entstanden. Dies geschieht mehrmals, dann piepst es. Nun betätigt der Pilot den Zündschlüssel und der Motor startet.
Bis jetzt hat der Werftmitarbeiter das Boot neben dem Ponton festgehalten. Nun lässt er es los und wir fahren langsam aus der Brandungszone auf den offenen Ozean hinaus.
Danach beschleunigt er das Boot, damit wir mit den Tragflächen auf der Wasseroberfläche reiten. Auf diese Weise fahren wir vier Stunden bis ich die weiß-grüne Halbkugel der Bunrei no Shima am Horizont erkenne. Sie wird schnell größer, so dass ich meine verehrten Eltern darauf aufmerksam mache.
Als die Insel unser ganzes Gesichtsfeld ausfüllt, nimmt Fujimoto-San Geschwindigkeit aus dem Boot und das Fahrzeug sinkt in den Ozean ein. Dabei steigt die Gischt anfangs rechts und links meterhoch auf. Er macht noch langsamer und lässt es die letzten Meter auf eine halbrunde überdachte Öffnung zutreiben.
Fujimoto-San betätigt das Funkgerät und spricht mit einer Stelle auf der Insel. Der Mann am anderen Ende erlaubt uns das Anlegen und sagt, dass er unser Eintreffen weitergeben will.
Unser Pilot steuert auf die Spuntwand zu, macht noch einmal kurz 'rückwärts', um den letzten Rest Fahrt aus dem Boot zu nehmen und hält dort, wo ein Mann steht. Dann öffnet er das Glasdach der Kabine und hilft dem Mann draußen beim Festmachen.
Inzwischen habe ich mich losgeschnallt und den Helm abgelegt. Ich steige aus, als die Männer das Boot festgemacht haben und helfe nun meinen ehrenwerten Eltern beim Aussteigen. Fujimoto-San hat die Klappen des Gepäckraumes geöffnet und stellt währenddessen unsere Koffer neben das Boot, um gleich darauf die Klappen wieder zu schließen und sich zurück auf den Pilotensitz zu begeben.
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