Donnerstag, 27. Mai 2021
Yamato Nadeshiko -77-
Wie gern komme ich dieser Aufforderung nach! Nach einer Weile bitte ich um meinen Orgasmus, den ich nach erteilter Zustimmung zeitgleich mit meinem Herrn erreiche.

Nachdem er sich zurückgezogen hat, rollt er mich auf die Seite. Aus eigenem Antrieb hätte ich nie die mir befohlene Position gewechselt. Mein Herr schmiegt sich an meinen Rücken, schiebt seinen Arm unter meinen Kopf und ich ziehe meine Beine an. In dieser 'Löffelchen'-Stellung schlummere ich sanft und glücklich ein.

Ich erwache am späten Nachmittag Ortszeit. Mein Herr ist fort. Ein Zettel liegt auf dem kleinen Schreibtisch im Zimmer. Die Nachricht lautet:

"Musste zu einem Termin. Bin erst am späten Abend zurück. Ruri-chan holt dich gegen 19 Uhr zum Abendessen ab. Ich liebe Dich."

Ich beschließe, die drei Stunden bis dahin noch zu einem Strandgang zu nutzen. Ich ziehe einen Triangel-Bikini an und darüber mein Meido-Gewand ohne die Strümpfe. Schließlich nehme ich noch die Flasche Sonnenöl von der Ablage im Bad an mich.

Mit meinen anerzogenen kleinen Schritten trippele ich über den Flur zur Treppe, die zum Strand hinunterführt. Ein Stück muss ich noch gehen - vorbei an einem Surfshop und einem kleinen Strandcafé. Die eindeutigen Blicke der Leute am Shop und im Café heben meine Stimmung. Ich fühle mich einfach sehr zufrieden, ausgeglichen und sexy.

Der Strand ist keineswegs menschenleer, aber doch nicht so frequentiert, dass ich Probleme gehabt hätte, schnell einen freien Liegestuhl nah am Wasser zu finden.

Ich habe gerade das Gewand abgelegt und damit begonnen, mich einzuölen, als auch schon ein Hotelangestellter - ein ganz hübscher Kerl in etwa meinem Alter - herbeigeeilt kommt, um mir eine Auflage für den Liegestuhl zu bringen.

Natürlich weiß ich, dass mein Halsreifen dokumentiert, was um mich herum vorgeht, auch wenn mein Herr es sich erst zu einem späteren Zeitpunkt auf seinem Monitor ansieht - trotzdem oder gerade deshalb reitet mich der Schalk: Da stehe ich nun, höchst spärlich mit dem Mini-Bikini bekleidet, meine Haut vom Sonnenöl feucht glänzend. Meine schwarzen Haare wehen in der leichten Brise.

Ich sehe nach unten und hebe gaaanz langsam den Blick, bis er den geweiteten Augen des Hoteldieners begegnet. Dann führe ich meinen Arm mit der Ölflasche in der Hand ausgestreckt in Richtung des jungen Mannes in die Waagerechte, klimpere mit meinen, tiefschwarz getuschten Wimpern und mache einen süßen Schmollmund.

Sekunden später liege ich bäuchlings auf dem Liegestuhl und lasse mir den Rücken von dem armen Jungen eincremen. Den Halsreifen habe ich gedreht, so dass das 'Schmuckstück' im Nacken sitzt. Seine Hände zittern und ich höre, wie sein Atem noch schneller geht. Ich glaube, er ist froh, als er endlich fertig ist.

Schnell werfe ich noch einen Blick auf die gewaltige Wölbung unterhalb seines Hosengürtels, und drehe die Kamera an meinem Hals nach vorne, in der Hoffnung, sie möge gute Bilder liefern, hauche "Gracias" und beobachte noch, wie der junge Mann auf dem Rückweg eine andere Liege übersieht und einen filmreifen Looping in den Sand legt. Mag sein, dass ich mir mit der Aktion eine Strafe verdient habe, aber - die Sonne ist mein Zeuge - ich konnte wirklich nicht anders.

Das Schwimmen lasse ich sein. Ich genieße stattdessen die warmen, aber nicht zu heißen Sonnenstrahlen und döse solange bis es Zeit ist wieder auf mein Zimmer zu gehen.

Ich bin früh genug zurück, um erst einmal unter die Dusche zu gehen. Um exakt 19 Uhr klopft Ruri-chan an der Tür. Ich lasse sie ein und erzähle ihr gleich von meinem Nachmittag am Strand.

Sie lacht laut: "Der arme Kerl! Das passiert dem doch bestimmt sonst nur bei älteren Damen, die schon aus dem Leim gegangen sind."

"Ja eben. Der war ganz süß und da dachte ich, ich mache ihm einfach mal eine kleine Freude."

"Chika-chan, das kannst Du doch nicht bringen! Womöglich gehört er einer strengreligiösen Glaubensrichtung an und seine Seele ist jetzt für immer verloren."

"Sein Ständer wirkte aber nicht so fromm."

Ruri-chan schüttelt den Kopf:
"Mal sehen, was Dein Herr davon hält. Ich vermute, darauf wolltest Du es auch ankommen lassen, stimmt's?"

"Hm, schon irgendwie. Es geht mir einfach saugut und wenn ich bestraft werden muss, dann habe ich wirklich nichts dagegen."

"Vorsichtig formuliert," meint Ruri-chan zwinkernd.

Ruri-chan geht zum Wandschrank und entnimmt daraus ein kurzes, glänzendes, weißes Seidenkleid, das ich noch nie gesehen habe.

"Wow," sage ich spontan, "das ist wunderschön."

"Na, wart's mal ab," meint sie und dreht das Kleid, das vorne hochgeschlossen bis zu einem kurzen Stehkragen ist, der unmittelbar unter der Kamera meines Halsreifens endet. Die Rückseite dagegen ist... praktisch nicht vorhanden. Der Ausschnitt lässt nicht nur den Rücken frei. Der obere Rand des Rockteiles sitzt noch tiefer als mein Bikinihöschen.

"Rattenscharf," kommentiere ich.

"Du sagst es," bestätigt sie, "und jetzt zieh' das Teil an!"

Schon dieser Rückenausschnitt macht klar, dass an Unterwäsche nicht zu denken ist. Das Kleid ist hauteng.

"Das ist aber auch nicht gerade das richtige Kleid für Fromme," sage ich.

Ruri-chan zuckt lächelnd mit den Schultern und reicht mir ein Paar Slipper, die ich schon mehrfach getragen hab - die mit dem transparenten PVC-Zehenband.

Oberhalb der Kofferablage befindet sich ein großer Spiegel, vor dem ich mich drehe, bis ich mich einigermaßen von hinten sehen kann. Fast ein Viertel meiner Pobacken sind gut zu sehen.

'Armes Hotelpersonal,' denke ich.

"Kleines, du würdest bei jeder Auktion das Höchstgebot erzielen," bemerkt Ruri-chan mit echter Bewunderung.

Sie selbst sieht, so finde ich, nicht weniger toll aus. Ihr knöchellanges, enges, grünes Samtkleid verleiht ihrer schlanken Silhouette etwas von einer Diva. Sie trägt schwarze Sandaletten mit Straßbesatz und eine funkelnde Kette. Das Funkeln kommt von einer Reihe großer Zirkonias. Ihre Haare sind hochgesteckt.

So gehen wir also zu dem hübschen Wintergarten, lassen uns einen Tisch am Fenster zuweisen und nehmen reichlich von einem üppigen Buffet voller einheimischer Köstlichkeiten.

Wir schlagen uns die Bäuche voll - was den zahlreichen Beobachtern aber ganz anders vorkommen muss: Zwei Schönheiten speisen feminin mit gezierter Fingerhaltung und sitzen dabei wohlerzogen und kerzengerade mit ihren zarten Popöchen auf den Stühlen. Tja - alles eine Frage des Standpunktes.

Wir genießen beide das Essen und die Tatsache, Thema so ziemlich jeden Gespräches an den umliegenden Tischen zu sein.

Als ich später das Zimmer betrete, sitzt mein Herr gerade am Notebook und betrachtet meine Stranderlebnisse.

Schnell ziehe ich Kleid und Schuhe aus und knie mich neben dem Schreibtisch hin. Mein Herr wendet den Blick nicht vom Monitor, allerdings beginnt er sofort damit, mit einer Hand meinen Kopf zu streicheln.

So verharre ich und genieße das Streicheln, bis er mit der Betrachtung meiner Erlebnisse fertig ist. Da er immer mal den schnellen Vorlauf betätigt, hat er bald gesehen, was zu sehen ist. Das Abendessen hebt er sich auf. Er drehte sich zu mir - grinsend.

"Tss, tss, da bist du ja ganz schön über die Stränge geschlagen."

Ich nicke.

"Zugegeben - ich habe mich prächtig amüsiert. Dennoch ist es nicht deine Aufgabe, fremde Männer geil zu machen - es sei denn, es wurde dir aufgetragen. Ich werde dich wohl bestrafen müssen."

Ich nicke wieder mit einer ängstlichen Vorfreude.

"Was empfindest du selbst als angemessene Strafe für dein Verhalten?"

"Ich gehöre meinem Herrn. Du kannst mit mir tun, was dir angemessen erscheint!"

"Dein Benehmen war das einer freien Frau, nicht das einer Magd! Also wirst du für 24 Stunden frei sein, mich weder bedienen dürfen, noch von mir wie meine Magd behandelt werden! Haare zur Seite!"

Ich gehorche, während mir Tränen in die Augen schießen und meinen Blick verschleiern. Er nimmt den Schlüssel aus seiner Tasche und öffnet das Schloss meines Halsreifens.

"Iie! Iie, Okyaku-Sama! Mein Herr, was tust du da? Iie, Okyaku-Sama, shinaide kudasai -bitte nicht-!"

"Geh' ins Bett, Chika-chan, und denke über dein Verhalten nach!"

So widerspruchslos habe ich meinem Herrn selten gehorcht. Mein Herr verlässt darauf unser Zimmer und kommt erst gegen Mitternacht zurück. Die ganze Zeit liege ich wach. Als er ins Bett kommt, will ich mich ihm zuwenden.

"Ich entschuldige mich für mein Verhalten, Okyaku-Sama -mein Herr-. Ich bin zutiefst traurig, gegen die Richtlinien meines Herrn verstoßen zu haben!"

Ich lehne dabei meinen Kopf an die Schulter meines Herrn. Er gibt mir einen Kuss auf die Wange und antwortet:

"Ich sehe dich tief zerknirscht und erkenne, dass deine Entschuldigung ehrlich gemeint ist. Du wirst also eine Lehre aus dem Vorfall ziehen! Dennoch bleibt es bei meiner Entscheidung! Morgen Abend erst wirst du dein Halsband zurückerhalten! Bis dahin wirst du von mir nicht als meine Meido -Magd- behandelt!"

... comment