Dienstag, 20. April 2021
Yamato Nadeshiko -59-
hermann-jpmt, 12:40h
Am frühen Nachmittag hat Meru wieder ihr Festgewand angelegt und sich alle freien Körperstellen mit kupferroter Pflanzenfarbe bestrichen. Auch Primok hat seine Haut kupferrot eingefärbt mit schwarzen Mustern und ist nun traditionell gekleidet.
Ich begleite das Brautpaar zum Festhaus, während Ruri-chan uns folgt. Im Festhaus sind schon alle anderen Dorfbewohner versammelt. Keiner der Anwesenden hat T-Shirt, Rock oder Shorts an, wie sonst. Es wird gegessen und getrunken. Wir hören unverständliche Lieder auf Pemón und sehen Tänze bei Flöten und Trommelmusik. Meru genießt es sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen. Drei Tage dauert das Fest bevor der Alltag wieder einzieht.
*
Unser Aufenthalt in dem Indio-Dorf dauert nun schon eine Woche. Wieder kommen wir am Morgen vom Fluss, während Primok und die anderen Männer auf der Jagd sind. Meru ist mit den morgendlichen Reinigungsarbeiten beschäftigt, als ich in den Eingang der Hütte trete.
"Hallo Meru, wie gefällt es dir in Primoks Hütte?"
"Hallo Haroldo, die Nächte sind die schönste Zeit?" antwortet sie verträumt.
Ich muss schmunzeln.
"Aber auch die Tage müssen sein, denn sonst könntest du die Nächte nicht als die schönste Zeit bezeichnen."
"Primok ist ein guter Jäger und schöner Kurai ?Mann-?"
"Ach ? wusstest du das schon länger oder hat er dich so schnell überzeugt?" muss ich jetzt doch nachfragen.
Sie wirft den Kopf hoch.
"Ich bin keine Werik ?Frau-, die sich so einfach entführen lässt!"
"Das habe ich gemerkt!" bestätige ich.
"Ich habe auf Primok gewartet. Er ist mir vertraut seit meiner Kindheit. Er ist die Sehnsucht meiner Jugend."
"Ach, warum dann das Theater?"
"Primok musste beweisen, dass er mich verdient!"
"Aha, andere Kurai des Dorfes sind aber vielleicht erfolgreicher auf der Jagd ? und du hast alle früheren Freier durch deine Art vertrieben."
"Andere Kurai sind nicht Primok!" stellt sie fest.
"Und darüber wurde Primok so mutlos, dass er sich nicht mehr traute, um dich zu freien?"
"Er hat mich aber doch entführt - eigenhändig!"
"Ja, nachdem du ihn gehörig auf die Palme gebracht hast?"
In diesem Moment kommt Primok in die Hütte.
"Ist der Tee fertig, Werik ?Frau-?"
"Sofort, Primok."
Sie wendet sich der Blechkanne zu, die auf einem gusseisernen Feuergefäß steht und gießt ihm, dann uns, Tee ein.
"Draußen liegt Arbeit für dich," erwähnt Primok beiläufig, während er seinen Tee schlürft.
Meru schaut durch den Eingang hinaus und stößt einen spitzen Schrei aus.
"Primok! Ein Capybara -Wasserschwein-!"
"Ja, rufe dir Hilfe dazu und verteile das Fleisch gerecht im Dorf!"
Schnell ist Meru draußen und läuft von Hütte zu Hütte. Bald wird es lebhaft vor Primoks Hütte.
Während Meru mit Hilfe anderer Frauen dem Wasserschwein das Fell abzieht und die Eingeweide entfernt, frage ich Primok:
"Wann denkst du, könnten wir zum Tepui aufbrechen?"
"Morgen, mein Freund! Morgen leihe ich mir das Kanoa ?Einbaum- von meinem Freund Tuna und dann reisen wir ab."
*
Wir haben Tunas Kanoa mit dem nötigsten Hausrat, Angelschnüren, zwei Speeren und Seilen beladen. Zu unserer Ausrüstung gehören auch verschiedene Fruchtsorten und Mate-Tee. Ich habe zwei Wurfzelte beigesteuert. Zwei Zelte mit der neuesten Technik, bei denen man nur einen Verschluss lösen muss, damit sie sich entfalten. Meru setzt sich wie selbstverständlich in den Bug und nimmt ein Paddel zur Hand, während wir das Boot in den Fluss schieben, der nirgendwo tiefer ist als etwa fünfzig bis sechzig Zentimeter.
"Setzt euch in die Mitte, mein Freund. Ihr seid im Regenwald unerfahren," erklärt mir Primok.
Ich nicke verstehend und helfe Ruri-chan beim Einsteigen, um mich dann hinter sie zu setzen.
Nach wenigen dutzend Metern schließt sich die Vegetation über unseren Köpfen.
"Unsere Brüder, die Tiere, haben sich an die Pflanzenwelt angepasst. Du wirst sie mit ungeübtem Auge zu spät sehen. Ein im Wind schwankender Ast entpuppt sich zum Beispiel als Giftschlange. Wir werden also viel Lärm machen während der Fahrt, um unseren Brüdern unser Kommen zu melden. Meru wird uns Brüder, die auf der Jagd sind, anzeigen. Achte trotzdem darauf, wenn ich dir etwas zurufe!" ermahnt mich Primok.
"Das werde ich!" sage ich nickend.
Wir sind vier Stunden unterwegs, als Primok und Meru näher ans Ufer steuern. Der Platz kann noch nicht weit vom Dorf entfernt sein.
"In zwei Stunden wird es dunkel," sagt Primok. "Wir wollen hier lagern."
Wir steigen ins Wasser und ziehen das Boot zwischen den Bäumen an Land. Während ich die Zelte entfalte und an den Bäumen befestige, sammelt Meru verwelkte Blätter und trockene Äste. Dann säubert sie eine Bodenfläche von etwa zwei Meter Durchmesser, damit das Feuer, das sie nun entzündet, nicht auf das trockene Unterholz übergreift. Den nachmittäglichen Platzregen haben wir aufgrund der dichten Vegetation über uns schadlos überstanden.
Primok hat sich währenddessen mit Speerfischen beschäftigt und bringt sechs kleine Fische ans Feuer, die Meru filetiert und brät. Nach dem Essen wird es innerhalb weniger Minuten Nacht und ich lege mich mit Ruri-chan schlafen. Meru und Primok halten das Feuer wechselweise über die ganze Nacht in Gang.
Am anderen Morgen fahren wir weiter den Fluss hinauf. Mehrfach müssen wir Stromschnellen über Land ausweichen und am späten Nachmittag schlagen wir ein neues Lager auf. Am dritten Tag unserer Reise schließlich wird das Dämmerlicht des Regenwaldes am Nachmittag noch etwas dunkler. Vor uns öffnet sich die dichte Vegetation. Hier liegt ein kleiner ovaler See in den ein Wasserfall hineinstürzt, der aus den Wolken über uns zu kommen scheint. Dahinter liegt eine vom Algenbewuchs grün gefärbte Felswand, die sich ebenfalls in den Wolken verliert. Am Fuß der Felswand steigt der Boden schräg an. Dort gibt es nur einige bodendeckende Pflanzen.
Primok und Meru steuern das Flussufer an und wir ziehen das Kanoa an Land. Schnell ist das Boot entladen und die Beladung mittels der Seile zu vier Bündeln verschnürt. Das Boot wird unter Ästen und großen Blättern verborgen. Anschließend marschieren wir los. Primok führt unseren kleinen Trupp an.
Er führt uns zu einem Felsüberhang, der sich zu einer kleinen Höhle öffnet und schon höher liegt, als der Waldboden. Hier schlage ich mit meiner Meido unser Nachtlager auf. Unterdessen geht Primok wieder auf die Jagd und Meru sammelt am Rand des Regenwaldes Früchte und Kräuter.
Ich versuche am Rand des Regenwaldes Feuerholz zu suchen und trockene Blätter. Schnell habe ich einen Arm voll zusammen und bringe das zur Höhle. Dort versuche ich mit meinem Feuerzeug ein Feuer zu entzünden, was mir nicht gelingen will. Keine Flamme entzündet sich, nur ein paar Funken sprühen. Primok kommt hinzu und lächelt über meine Bemühungen.
"Dein Feuerzeug ist hier der hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt gewesen, mein Freund. Wir machen es auf die traditionelle Art."
Und schon nimmt er sein Reibholz und entzündet das von mir gesammelte trockene Laub. Als er dann mein Feuerholz hineinschiebt, entsteht in der Höhle dichter Qualm. Lächelnd nimmt er mein Holz wieder aus dem Feuer.
"Es war wohl noch nicht trocken genug?" sage ich entschuldigend.
"Mach dir nichts draus," kommentiert er die Situation. "Meru kommt gleich mit Feuerholz, dann essen wir zu Abend."
Wenige Minuten später betritt Meru die Höhle mit einem Korb voll Früchten und einem Arm voll Feuerholz. Bald danach essen wir und Primok beginnt zu erzählen, während Meru leise summt und einzelne Verse auf Pemón singt.
"Nach der Überlieferung der Pemón war ihr Kulturbringer ein Gott namens Chiricavai, der nach einem Erdaufenthalt zu den Sternen zurückkehrte, jedoch irgendwann wieder auf der Erde auftauchen soll. Die Tepui heißen Haus oder Sitz der Götter, wegen ihrer Form und Größe. Nur wenige Menschen haben sie bisher erstiegen und fanden oben eine ganz andere Natur vor, als hier unten bei den Pemón ?Menschen-.
Im Übrigen ? was sind wir denn? Die Weißen denken, ihnen gehört die Welt, sie könnten sich alles nehmen für kurzfristigen materiellen Gewinn. Damit zerstören und vergiften sie aber die Natur, die die Lebensgrundlage der nachfolgenden Generationen ist. In der Konsequenz zerstört sich die Menschheit damit selbst, schafft sie sich ab und überlässt den Planeten irgendeinem unserer Brüder in der Natur, der die Zerstörung überlebt."
Ich begleite das Brautpaar zum Festhaus, während Ruri-chan uns folgt. Im Festhaus sind schon alle anderen Dorfbewohner versammelt. Keiner der Anwesenden hat T-Shirt, Rock oder Shorts an, wie sonst. Es wird gegessen und getrunken. Wir hören unverständliche Lieder auf Pemón und sehen Tänze bei Flöten und Trommelmusik. Meru genießt es sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen. Drei Tage dauert das Fest bevor der Alltag wieder einzieht.
*
Unser Aufenthalt in dem Indio-Dorf dauert nun schon eine Woche. Wieder kommen wir am Morgen vom Fluss, während Primok und die anderen Männer auf der Jagd sind. Meru ist mit den morgendlichen Reinigungsarbeiten beschäftigt, als ich in den Eingang der Hütte trete.
"Hallo Meru, wie gefällt es dir in Primoks Hütte?"
"Hallo Haroldo, die Nächte sind die schönste Zeit?" antwortet sie verträumt.
Ich muss schmunzeln.
"Aber auch die Tage müssen sein, denn sonst könntest du die Nächte nicht als die schönste Zeit bezeichnen."
"Primok ist ein guter Jäger und schöner Kurai ?Mann-?"
"Ach ? wusstest du das schon länger oder hat er dich so schnell überzeugt?" muss ich jetzt doch nachfragen.
Sie wirft den Kopf hoch.
"Ich bin keine Werik ?Frau-, die sich so einfach entführen lässt!"
"Das habe ich gemerkt!" bestätige ich.
"Ich habe auf Primok gewartet. Er ist mir vertraut seit meiner Kindheit. Er ist die Sehnsucht meiner Jugend."
"Ach, warum dann das Theater?"
"Primok musste beweisen, dass er mich verdient!"
"Aha, andere Kurai des Dorfes sind aber vielleicht erfolgreicher auf der Jagd ? und du hast alle früheren Freier durch deine Art vertrieben."
"Andere Kurai sind nicht Primok!" stellt sie fest.
"Und darüber wurde Primok so mutlos, dass er sich nicht mehr traute, um dich zu freien?"
"Er hat mich aber doch entführt - eigenhändig!"
"Ja, nachdem du ihn gehörig auf die Palme gebracht hast?"
In diesem Moment kommt Primok in die Hütte.
"Ist der Tee fertig, Werik ?Frau-?"
"Sofort, Primok."
Sie wendet sich der Blechkanne zu, die auf einem gusseisernen Feuergefäß steht und gießt ihm, dann uns, Tee ein.
"Draußen liegt Arbeit für dich," erwähnt Primok beiläufig, während er seinen Tee schlürft.
Meru schaut durch den Eingang hinaus und stößt einen spitzen Schrei aus.
"Primok! Ein Capybara -Wasserschwein-!"
"Ja, rufe dir Hilfe dazu und verteile das Fleisch gerecht im Dorf!"
Schnell ist Meru draußen und läuft von Hütte zu Hütte. Bald wird es lebhaft vor Primoks Hütte.
Während Meru mit Hilfe anderer Frauen dem Wasserschwein das Fell abzieht und die Eingeweide entfernt, frage ich Primok:
"Wann denkst du, könnten wir zum Tepui aufbrechen?"
"Morgen, mein Freund! Morgen leihe ich mir das Kanoa ?Einbaum- von meinem Freund Tuna und dann reisen wir ab."
*
Wir haben Tunas Kanoa mit dem nötigsten Hausrat, Angelschnüren, zwei Speeren und Seilen beladen. Zu unserer Ausrüstung gehören auch verschiedene Fruchtsorten und Mate-Tee. Ich habe zwei Wurfzelte beigesteuert. Zwei Zelte mit der neuesten Technik, bei denen man nur einen Verschluss lösen muss, damit sie sich entfalten. Meru setzt sich wie selbstverständlich in den Bug und nimmt ein Paddel zur Hand, während wir das Boot in den Fluss schieben, der nirgendwo tiefer ist als etwa fünfzig bis sechzig Zentimeter.
"Setzt euch in die Mitte, mein Freund. Ihr seid im Regenwald unerfahren," erklärt mir Primok.
Ich nicke verstehend und helfe Ruri-chan beim Einsteigen, um mich dann hinter sie zu setzen.
Nach wenigen dutzend Metern schließt sich die Vegetation über unseren Köpfen.
"Unsere Brüder, die Tiere, haben sich an die Pflanzenwelt angepasst. Du wirst sie mit ungeübtem Auge zu spät sehen. Ein im Wind schwankender Ast entpuppt sich zum Beispiel als Giftschlange. Wir werden also viel Lärm machen während der Fahrt, um unseren Brüdern unser Kommen zu melden. Meru wird uns Brüder, die auf der Jagd sind, anzeigen. Achte trotzdem darauf, wenn ich dir etwas zurufe!" ermahnt mich Primok.
"Das werde ich!" sage ich nickend.
Wir sind vier Stunden unterwegs, als Primok und Meru näher ans Ufer steuern. Der Platz kann noch nicht weit vom Dorf entfernt sein.
"In zwei Stunden wird es dunkel," sagt Primok. "Wir wollen hier lagern."
Wir steigen ins Wasser und ziehen das Boot zwischen den Bäumen an Land. Während ich die Zelte entfalte und an den Bäumen befestige, sammelt Meru verwelkte Blätter und trockene Äste. Dann säubert sie eine Bodenfläche von etwa zwei Meter Durchmesser, damit das Feuer, das sie nun entzündet, nicht auf das trockene Unterholz übergreift. Den nachmittäglichen Platzregen haben wir aufgrund der dichten Vegetation über uns schadlos überstanden.
Primok hat sich währenddessen mit Speerfischen beschäftigt und bringt sechs kleine Fische ans Feuer, die Meru filetiert und brät. Nach dem Essen wird es innerhalb weniger Minuten Nacht und ich lege mich mit Ruri-chan schlafen. Meru und Primok halten das Feuer wechselweise über die ganze Nacht in Gang.
Am anderen Morgen fahren wir weiter den Fluss hinauf. Mehrfach müssen wir Stromschnellen über Land ausweichen und am späten Nachmittag schlagen wir ein neues Lager auf. Am dritten Tag unserer Reise schließlich wird das Dämmerlicht des Regenwaldes am Nachmittag noch etwas dunkler. Vor uns öffnet sich die dichte Vegetation. Hier liegt ein kleiner ovaler See in den ein Wasserfall hineinstürzt, der aus den Wolken über uns zu kommen scheint. Dahinter liegt eine vom Algenbewuchs grün gefärbte Felswand, die sich ebenfalls in den Wolken verliert. Am Fuß der Felswand steigt der Boden schräg an. Dort gibt es nur einige bodendeckende Pflanzen.
Primok und Meru steuern das Flussufer an und wir ziehen das Kanoa an Land. Schnell ist das Boot entladen und die Beladung mittels der Seile zu vier Bündeln verschnürt. Das Boot wird unter Ästen und großen Blättern verborgen. Anschließend marschieren wir los. Primok führt unseren kleinen Trupp an.
Er führt uns zu einem Felsüberhang, der sich zu einer kleinen Höhle öffnet und schon höher liegt, als der Waldboden. Hier schlage ich mit meiner Meido unser Nachtlager auf. Unterdessen geht Primok wieder auf die Jagd und Meru sammelt am Rand des Regenwaldes Früchte und Kräuter.
Ich versuche am Rand des Regenwaldes Feuerholz zu suchen und trockene Blätter. Schnell habe ich einen Arm voll zusammen und bringe das zur Höhle. Dort versuche ich mit meinem Feuerzeug ein Feuer zu entzünden, was mir nicht gelingen will. Keine Flamme entzündet sich, nur ein paar Funken sprühen. Primok kommt hinzu und lächelt über meine Bemühungen.
"Dein Feuerzeug ist hier der hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt gewesen, mein Freund. Wir machen es auf die traditionelle Art."
Und schon nimmt er sein Reibholz und entzündet das von mir gesammelte trockene Laub. Als er dann mein Feuerholz hineinschiebt, entsteht in der Höhle dichter Qualm. Lächelnd nimmt er mein Holz wieder aus dem Feuer.
"Es war wohl noch nicht trocken genug?" sage ich entschuldigend.
"Mach dir nichts draus," kommentiert er die Situation. "Meru kommt gleich mit Feuerholz, dann essen wir zu Abend."
Wenige Minuten später betritt Meru die Höhle mit einem Korb voll Früchten und einem Arm voll Feuerholz. Bald danach essen wir und Primok beginnt zu erzählen, während Meru leise summt und einzelne Verse auf Pemón singt.
"Nach der Überlieferung der Pemón war ihr Kulturbringer ein Gott namens Chiricavai, der nach einem Erdaufenthalt zu den Sternen zurückkehrte, jedoch irgendwann wieder auf der Erde auftauchen soll. Die Tepui heißen Haus oder Sitz der Götter, wegen ihrer Form und Größe. Nur wenige Menschen haben sie bisher erstiegen und fanden oben eine ganz andere Natur vor, als hier unten bei den Pemón ?Menschen-.
Im Übrigen ? was sind wir denn? Die Weißen denken, ihnen gehört die Welt, sie könnten sich alles nehmen für kurzfristigen materiellen Gewinn. Damit zerstören und vergiften sie aber die Natur, die die Lebensgrundlage der nachfolgenden Generationen ist. In der Konsequenz zerstört sich die Menschheit damit selbst, schafft sie sich ab und überlässt den Planeten irgendeinem unserer Brüder in der Natur, der die Zerstörung überlebt."
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