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Mittwoch, 22. Dezember 2021
Cuiraraill -23-
hermann-jpmt, 10:52h
Es wird Nachmittag, als die Curadhi zurückkehren. Wir haben gegen Mittag einen kleinen Imbiss zu uns genommen. Jetzt schickt Runa mich in die Küche. Sie selbst begrüßt die Herren mit dem Curtsey -Hofknicks- am Eingang. Ich verharre im Schritt, um die Geste miterleben zu können.
Als Runa die Curadhs mit dem Hofknicks begrüßt hat, nimmt sie Curadh Murchardhs rechte Hand, beugt sich zu ihr, küsst den Handrücken zart und legt ihre Stirn darauf.
"Willkommen in deinem Heim, mein Curadh," sagt sie danach.
Curadh Murchadh nickt ihr mit einem zärtlichen Blick zu und sagt:
"Du darfst dich zurückziehen, Runa. Curadh Chiarraí wird mit uns speisen!"
Runa nickt kurz, rafft ihr Kleid, knickst wieder vor ihrem Herrn und neigt den Kopf vor meinem Herrn. Danach verlässt sie die Curadhi und kommt in meine Richtung. Ich mache schnell die Tür frei, indem ich ganz in die Küche hinein gehe. Dann ist Runa auch schon bei mir. Wir bereiten den Curadhi ein Abendessen zu und servieren es ihnen kurze Zeit darauf.
*
Der Architekt, den Curadh Eamon vor vielen Monaten mit der Planung des Umbaus der Kulissen des Jedi-Tempels von Ahch To aus der Star Wars-Reihe zur Siedlung Cuiraraill beauftragt hat, hat sich wieder angekündigt. Curadh Eamon will mit ihm den Bau eines Bades und eines Hangars besprechen. Ich bediene die beiden Herren und bekomme mit, dass der Architekt den Méara -Ortsvorsteher- für ein weiteres Projekt begeistern will.
Er öffnet eine Rolle und rollt eine Zeichnung auf dem Tisch aus. Dabei sagt er:
"Schauen Sie einmal hier, mo Thiarna -Mylord-! Solche Bauten machen sich sicher ganz gut an der Peripherie von Cuiraraill. Die jetzigen Bauten kann man dann als die 'Altstadt' ansehen und Zuzügler finden dann in diesen Häusern rundum Platz. Sie haben die Form der Bauten von Skellig Michael, bieten aber durch ihre Höhe und viel Glas einen ansprechenden Wohnkomfort."
Es sind vielstöckige Häuser aus Glas und Stahl in der Form von Zuckerhüten oder Zuckerkegeln. Der Iarla -Graf- lächelt milde und meint dazu:
"Vervollständigen wir zuerst Cuiraraill! Dann sehen wir weiter. Sicher, der Vorschlag hat etwas! Aber zuerst muss im Ort reges Leben erwachen, bevor wir uns über eine Erweiterung diesen Ausmaßes Gedanken machen sollten! Dennoch - werfen Sie die Pläne nicht weg! Wir kommen ganz sicher beizeiten darauf zurück!"
In der Folgezeit höhlt eine Tunnelbohrmaschine mit Hartmetall-Meißeln weitere Hohlräume in den Granit unterhalb unseres Kellerniveaus. Dort entsteht ein öffentliches Bad, das 'Uaimh gorm' -blaue Grotte-. Einige dutzend Meter darunter wird ein Hubschrauberlandeplatz in den Fels gebohrt, der Hangar 'Láithreán tuirlingthe'. Gleichzeitig verhandelt der Earl of Chiarraí mit einem Flugzeugbauer auf der Insel über die Entwicklung eines Hubschraubers in Leichtbauweise mit drei oder vier Mantelschrauben als Antrieb. Was auch immer das bedeuten soll...
*
Wenige Wochen später haben wir gegen Abend ein größeres Bankett in Curadh Eamons Teach -Haus-. Er hat Cuiraraill auf den einschägigen Seiten im Internet bekannt gemacht. Nun sind zwanzig neugierige Paare aus ganz Irland zugegen. Die Seomrai beo ist gut gefüllt und wir beide, Runa und ich, haben in der Küche soviel zu tun, dass Curadh Eamon die Gäste bitten muss, ihre Wench -Mägde- zum Bedienen der Speisen und Getränke abzustellen.
Schließlich sind alle Gäste anwesend, die ihr Kommen angemeldet haben. Curadh Eamon schaut in die Runde. Er vergewissert sich, dass jeder Gast einen Willkommenstrunk in Händen hält. Dann hebt er seine Schale, steckt zwei Finger hinein, verspritzt ein paar Tropfen auf seinen Clocha baile und sagt:
"Tugann nádúr cuimsitheach, léargas ceart dúinn inár dtionscadail. - Allumfassende Natur, schenke uns bei unseren Vorhaben die rechte Einsicht."
Die Gäste wiederholen stehend die Zeremonie und skandieren dann dreimal den Namen unserer Stadt.
Danach servieren die Wench -Mägde- Speisen und Getränke, die wir zubereitet haben. Curadh Eamon schaltet die Musik ein und eine Magd führt in traditioneller Kleidung mit eisenbewehrten Absätzen einen schnellen irischen Tanz auf. Bald darauf gesellen sich weitere Tänzerinnen hinzu - wer gerade Zeit hat und sonst wartend herumstehen müsste.
Als Runa die Curadhs mit dem Hofknicks begrüßt hat, nimmt sie Curadh Murchardhs rechte Hand, beugt sich zu ihr, küsst den Handrücken zart und legt ihre Stirn darauf.
"Willkommen in deinem Heim, mein Curadh," sagt sie danach.
Curadh Murchadh nickt ihr mit einem zärtlichen Blick zu und sagt:
"Du darfst dich zurückziehen, Runa. Curadh Chiarraí wird mit uns speisen!"
Runa nickt kurz, rafft ihr Kleid, knickst wieder vor ihrem Herrn und neigt den Kopf vor meinem Herrn. Danach verlässt sie die Curadhi und kommt in meine Richtung. Ich mache schnell die Tür frei, indem ich ganz in die Küche hinein gehe. Dann ist Runa auch schon bei mir. Wir bereiten den Curadhi ein Abendessen zu und servieren es ihnen kurze Zeit darauf.
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Der Architekt, den Curadh Eamon vor vielen Monaten mit der Planung des Umbaus der Kulissen des Jedi-Tempels von Ahch To aus der Star Wars-Reihe zur Siedlung Cuiraraill beauftragt hat, hat sich wieder angekündigt. Curadh Eamon will mit ihm den Bau eines Bades und eines Hangars besprechen. Ich bediene die beiden Herren und bekomme mit, dass der Architekt den Méara -Ortsvorsteher- für ein weiteres Projekt begeistern will.
Er öffnet eine Rolle und rollt eine Zeichnung auf dem Tisch aus. Dabei sagt er:
"Schauen Sie einmal hier, mo Thiarna -Mylord-! Solche Bauten machen sich sicher ganz gut an der Peripherie von Cuiraraill. Die jetzigen Bauten kann man dann als die 'Altstadt' ansehen und Zuzügler finden dann in diesen Häusern rundum Platz. Sie haben die Form der Bauten von Skellig Michael, bieten aber durch ihre Höhe und viel Glas einen ansprechenden Wohnkomfort."
Es sind vielstöckige Häuser aus Glas und Stahl in der Form von Zuckerhüten oder Zuckerkegeln. Der Iarla -Graf- lächelt milde und meint dazu:
"Vervollständigen wir zuerst Cuiraraill! Dann sehen wir weiter. Sicher, der Vorschlag hat etwas! Aber zuerst muss im Ort reges Leben erwachen, bevor wir uns über eine Erweiterung diesen Ausmaßes Gedanken machen sollten! Dennoch - werfen Sie die Pläne nicht weg! Wir kommen ganz sicher beizeiten darauf zurück!"
In der Folgezeit höhlt eine Tunnelbohrmaschine mit Hartmetall-Meißeln weitere Hohlräume in den Granit unterhalb unseres Kellerniveaus. Dort entsteht ein öffentliches Bad, das 'Uaimh gorm' -blaue Grotte-. Einige dutzend Meter darunter wird ein Hubschrauberlandeplatz in den Fels gebohrt, der Hangar 'Láithreán tuirlingthe'. Gleichzeitig verhandelt der Earl of Chiarraí mit einem Flugzeugbauer auf der Insel über die Entwicklung eines Hubschraubers in Leichtbauweise mit drei oder vier Mantelschrauben als Antrieb. Was auch immer das bedeuten soll...
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Wenige Wochen später haben wir gegen Abend ein größeres Bankett in Curadh Eamons Teach -Haus-. Er hat Cuiraraill auf den einschägigen Seiten im Internet bekannt gemacht. Nun sind zwanzig neugierige Paare aus ganz Irland zugegen. Die Seomrai beo ist gut gefüllt und wir beide, Runa und ich, haben in der Küche soviel zu tun, dass Curadh Eamon die Gäste bitten muss, ihre Wench -Mägde- zum Bedienen der Speisen und Getränke abzustellen.
Schließlich sind alle Gäste anwesend, die ihr Kommen angemeldet haben. Curadh Eamon schaut in die Runde. Er vergewissert sich, dass jeder Gast einen Willkommenstrunk in Händen hält. Dann hebt er seine Schale, steckt zwei Finger hinein, verspritzt ein paar Tropfen auf seinen Clocha baile und sagt:
"Tugann nádúr cuimsitheach, léargas ceart dúinn inár dtionscadail. - Allumfassende Natur, schenke uns bei unseren Vorhaben die rechte Einsicht."
Die Gäste wiederholen stehend die Zeremonie und skandieren dann dreimal den Namen unserer Stadt.
Danach servieren die Wench -Mägde- Speisen und Getränke, die wir zubereitet haben. Curadh Eamon schaltet die Musik ein und eine Magd führt in traditioneller Kleidung mit eisenbewehrten Absätzen einen schnellen irischen Tanz auf. Bald darauf gesellen sich weitere Tänzerinnen hinzu - wer gerade Zeit hat und sonst wartend herumstehen müsste.
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