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Donnerstag, 16. Dezember 2021
Cuiraraill -20-
hermann-jpmt, 11:51h
Mary dimmt das Licht am Essplatz wieder heller. Das Zimmer ist nun wieder normal beleuchtet. Sie räumt die Kerze und das Tuch fort. Eamon blickt mir in die Augen, die ihn flehend ansehen.
"Es war ein schöner Abend," sagt Earl Eamon Chiarraí zum Abschluss.
"Sie fahren Morgen wieder in ihre Heimat zurück, Euer Lordschaft?"
"Ja, leider," antwortet dieser.
"Dann wünsche ich Ihnen Beiden eine gute Reise! Wir selbst werden Sie gerne, wie besprochen, in einigen Wochen besuchen."
Die Herren erheben sich und ich gerate in Panik. Ich habe noch nicht gepackt! Aber Eamon beruhigt mich.
"Komm hierher und packe deinen Koffer nach dem Frühstück morgen," sagt er mit ruhiger Stimme und Lächeln im Gesicht, während er meine Lenden im Griff hat.
Wir verabschieden uns an der Haustür voneinander und Eamon führt mich zur Herberge. Dort in seinem Gästezimmer angekommen, presst er mich an sich und beginnt mein Gesicht, meinen Mund, Hals und die Brüste mit Küssen zu bedecken.
"O Herr!" flehe ich. "Bitte lass' uns zu Bett gehen."
*
Am nächsten Tag fahren wir mit Bus und Bahn nach Hamburg. Dort steigen wir in einen Frachter mit dem Ziel Irland. Wir fahren nördlich der ost- und westfriesischen Inseln bis nach Rotterdam. Von dort geht es nach Cork auf Irland. Hier steigen wir auf einen Fischkutter um und erreichen nach einer Woche auf See Queenstown. Auf Irisch heißt der Ort 'An Cóbh' und ist eine kleine Hafenstadt im Südosten der Insel.
Das Städtchen liegt an einem der größten Naturhäfen und besticht trotz im Mittel nur 47 Meter über dem Meeresspiegel durch einige sehr steile Straßen und zahlreiche grellbunt gestrichene Häuser. Wir verlassen das Hafengelände und ziehen unsere Koffer eine dieser steilen Straßen hinauf. Wir erreichen einige Zeit später ein Hostel. Ich bin außer Atem und froh, mich irgendwo setzen zu können.
Eamon hält mir die Tür auf und wir setzen uns an einen Tisch. Als der Wirt herantritt, bestellt Eamon zwei Guinness. Wenige Minuten darauf stehen zwei Ein-Liter-Krüge vor uns. Eamon lächelt mich an und hebt seinen Krug. Also mache ich es ihm gleich, nippe aber nur an dem Getränk.
Anschließend telefoniert er mit James. Danach lässt er sich vom Wirt einen irischen Brunch bereiten und servieren. Am frühen Nachmittag erreicht uns James mit dem weinroten viertürigen Chervolet Sedan von 1930. Nach einer Fahrt durch die hügelige grasbewachsene, nicht enden wollende irische Landschaft, haben wir nach vielleicht fünf Stunden das Landhaus derer von Chiarraí erreicht.
James und Eamon tragen die Koffer in die Lodge und drinnen in die Privatgemächer. Nach einem üppigen Abendessen schlafen wir in unseren Zimmern und am Tag darauf lassen wir uns von James zu Eamons Ort Cuiraraill bringen. In den vergangenen Monaten ist die Baustelle fertig geworden. Keine Kräne und Baustellengerüste stören mehr das Bild.
Eamon führt mich auf die steinernen 'Bienenstöcke' zu. James dreht und fährt zur Lodge zurück. Wir gehen zwischen zwei der 'Steinhaufen' durch und wenden uns auf dem sich öffnenden freien Platz nach rechts. Mitten auf dem Platz steht der keltische Lebensbaum als übermannshohe Steinskulptur. Nach wenigen Schritten stehen wir vor einer massiven Eichentür unter einem steinernen Vordach.
Der Earl schließt die Tür auf und lässt mich eintreten. Ich stehe in einem kleinen Eingangsbereich mit den üblichen Garderobenmöbeln und einem hohen Schuhregal. Lächelnd schlüpfe ich aus meinen Straßenschuhen und wähle mir passende Hausschuhe. Danach führt mich Eamon durch eine ovale Seomrai beo -Wohnhalle-, in deren hinterem Bereich ein offener Kamin darauf wartet angezündet zu werden.
Gegenüber der Garderobe befindet sich ein ähnlicher Raum von dem eine Tür abgeht, eine Treppe nach oben und eine nach unten führt. Eamon erklärt mir, dass sich hinter der Tür eine Toilette befindet. Die Treppe führt nach oben in die Schlafräume und nach unten in den Keller. Er hilft mir mit den Koffern auf der Treppe, während ich gespannt bin, was mich oben erwartet.
Oben öffnet sich ein langer Gang über die gesamte Breite des Hauses. Mehrere Deckenlampen erhellen ihn und zeigen rechts und links mehrere Türen. Am Ende des Ganges befindet sich eine Fenstertür aus massivem Holz, mit Glaseinsätzen. Eamon steuert eine der Türen an, öffnet sie und zeigt mir ein wunderschönes Bad. Hinter der Tür daneben sehe ich einen Ankleideraum. Eine Zwischentür führt von dort in ein Schlafzimmer, ohne dass man dafür auf den Gang treten muss. Genauso kommt man auch ins Badezimmer, ohne auf dem Gang gesehen zu werden.
Das Schlafzimmer wird von einem Doppelbett fast völlig eingenommen. Man kann außen komplett herumgehen. Halb durchsichtige Vorhänge um ein Massivholz-Bettgestell, Kerzen an den Wänden und ein Kaminfeuer, beides elektrisch betrieben, zaubern eine heimelige Atmosphäre.
"Hinter den anderen Türen du kannst sehen Gästezimmer, wie in der Lodge!" erklärt er mir.
Eamon legt die Koffer auf das rustikale Bett, öffnet sie und lässt mich den Inhalt im Ankleidezimmer auf die Stangen hängen und in die offenen Regale legen. Anschließend kleiden wir uns um. Wir wechseln aus der zivilen in traditionell irische Kleidung.
"Es war ein schöner Abend," sagt Earl Eamon Chiarraí zum Abschluss.
"Sie fahren Morgen wieder in ihre Heimat zurück, Euer Lordschaft?"
"Ja, leider," antwortet dieser.
"Dann wünsche ich Ihnen Beiden eine gute Reise! Wir selbst werden Sie gerne, wie besprochen, in einigen Wochen besuchen."
Die Herren erheben sich und ich gerate in Panik. Ich habe noch nicht gepackt! Aber Eamon beruhigt mich.
"Komm hierher und packe deinen Koffer nach dem Frühstück morgen," sagt er mit ruhiger Stimme und Lächeln im Gesicht, während er meine Lenden im Griff hat.
Wir verabschieden uns an der Haustür voneinander und Eamon führt mich zur Herberge. Dort in seinem Gästezimmer angekommen, presst er mich an sich und beginnt mein Gesicht, meinen Mund, Hals und die Brüste mit Küssen zu bedecken.
"O Herr!" flehe ich. "Bitte lass' uns zu Bett gehen."
*
Am nächsten Tag fahren wir mit Bus und Bahn nach Hamburg. Dort steigen wir in einen Frachter mit dem Ziel Irland. Wir fahren nördlich der ost- und westfriesischen Inseln bis nach Rotterdam. Von dort geht es nach Cork auf Irland. Hier steigen wir auf einen Fischkutter um und erreichen nach einer Woche auf See Queenstown. Auf Irisch heißt der Ort 'An Cóbh' und ist eine kleine Hafenstadt im Südosten der Insel.
Das Städtchen liegt an einem der größten Naturhäfen und besticht trotz im Mittel nur 47 Meter über dem Meeresspiegel durch einige sehr steile Straßen und zahlreiche grellbunt gestrichene Häuser. Wir verlassen das Hafengelände und ziehen unsere Koffer eine dieser steilen Straßen hinauf. Wir erreichen einige Zeit später ein Hostel. Ich bin außer Atem und froh, mich irgendwo setzen zu können.
Eamon hält mir die Tür auf und wir setzen uns an einen Tisch. Als der Wirt herantritt, bestellt Eamon zwei Guinness. Wenige Minuten darauf stehen zwei Ein-Liter-Krüge vor uns. Eamon lächelt mich an und hebt seinen Krug. Also mache ich es ihm gleich, nippe aber nur an dem Getränk.
Anschließend telefoniert er mit James. Danach lässt er sich vom Wirt einen irischen Brunch bereiten und servieren. Am frühen Nachmittag erreicht uns James mit dem weinroten viertürigen Chervolet Sedan von 1930. Nach einer Fahrt durch die hügelige grasbewachsene, nicht enden wollende irische Landschaft, haben wir nach vielleicht fünf Stunden das Landhaus derer von Chiarraí erreicht.
James und Eamon tragen die Koffer in die Lodge und drinnen in die Privatgemächer. Nach einem üppigen Abendessen schlafen wir in unseren Zimmern und am Tag darauf lassen wir uns von James zu Eamons Ort Cuiraraill bringen. In den vergangenen Monaten ist die Baustelle fertig geworden. Keine Kräne und Baustellengerüste stören mehr das Bild.
Eamon führt mich auf die steinernen 'Bienenstöcke' zu. James dreht und fährt zur Lodge zurück. Wir gehen zwischen zwei der 'Steinhaufen' durch und wenden uns auf dem sich öffnenden freien Platz nach rechts. Mitten auf dem Platz steht der keltische Lebensbaum als übermannshohe Steinskulptur. Nach wenigen Schritten stehen wir vor einer massiven Eichentür unter einem steinernen Vordach.
Der Earl schließt die Tür auf und lässt mich eintreten. Ich stehe in einem kleinen Eingangsbereich mit den üblichen Garderobenmöbeln und einem hohen Schuhregal. Lächelnd schlüpfe ich aus meinen Straßenschuhen und wähle mir passende Hausschuhe. Danach führt mich Eamon durch eine ovale Seomrai beo -Wohnhalle-, in deren hinterem Bereich ein offener Kamin darauf wartet angezündet zu werden.
Gegenüber der Garderobe befindet sich ein ähnlicher Raum von dem eine Tür abgeht, eine Treppe nach oben und eine nach unten führt. Eamon erklärt mir, dass sich hinter der Tür eine Toilette befindet. Die Treppe führt nach oben in die Schlafräume und nach unten in den Keller. Er hilft mir mit den Koffern auf der Treppe, während ich gespannt bin, was mich oben erwartet.
Oben öffnet sich ein langer Gang über die gesamte Breite des Hauses. Mehrere Deckenlampen erhellen ihn und zeigen rechts und links mehrere Türen. Am Ende des Ganges befindet sich eine Fenstertür aus massivem Holz, mit Glaseinsätzen. Eamon steuert eine der Türen an, öffnet sie und zeigt mir ein wunderschönes Bad. Hinter der Tür daneben sehe ich einen Ankleideraum. Eine Zwischentür führt von dort in ein Schlafzimmer, ohne dass man dafür auf den Gang treten muss. Genauso kommt man auch ins Badezimmer, ohne auf dem Gang gesehen zu werden.
Das Schlafzimmer wird von einem Doppelbett fast völlig eingenommen. Man kann außen komplett herumgehen. Halb durchsichtige Vorhänge um ein Massivholz-Bettgestell, Kerzen an den Wänden und ein Kaminfeuer, beides elektrisch betrieben, zaubern eine heimelige Atmosphäre.
"Hinter den anderen Türen du kannst sehen Gästezimmer, wie in der Lodge!" erklärt er mir.
Eamon legt die Koffer auf das rustikale Bett, öffnet sie und lässt mich den Inhalt im Ankleidezimmer auf die Stangen hängen und in die offenen Regale legen. Anschließend kleiden wir uns um. Wir wechseln aus der zivilen in traditionell irische Kleidung.
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