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Freitag, 3. Dezember 2021
Cuiraraill -14-
hermann-jpmt, 12:01h
"Ganz sicher! Dann kommt das Entscheidende: Lass ihn Verantwortung für dich übernehmen. Wenn er das schafft und es gern macht, dann hast du einen dominanten Mann zum Freund."
"Und dann?" frage ich unsicher.
"Dann musst du nur noch sehen, ob es DIR gefällt."
"Und wenn es mir gefällt?"
"Dann müsst ihr nur noch entscheiden, mit welcher Konsequenz ihr eure Beziehung leben wollt."
"Das klingt zu einfach!" äußere ich meine Gedanken.
"Das ist einfach, wenn ihr ehrlich zueinander seid und eurer Liebe alles unterordnet, aber auch wirklich alles!" sagt sie mit fester Stimme.
"Du bist echt romantisch, Mary. Weißt du das?"
"Ja. Aber was gibt es denn Schöneres? Wichtig: Spiele nicht 'rum! Sei ehrlich zu ihm und zu dir selbst! Wenn es dir nicht gefällt, dann sag es ihm, aber wenn doch... dann nimm es ernst."
In diesem Moment kommt Herr Franck aus der Werkstatt und sagt zu Mary:
"Einen Tee, bitte!"
Sie lächelt mich an und antwortet:
"Gleich, Herr. Wenn wir hier fertig sind."
"Lara kann kurz alleine arbeiten!" entscheidet Herr Franck.
Mary blickt zu Boden und sagt leise:
"Ich bitte um Verzeihung, Herr."
Anschließend kümmert sich Mary um den Tee für den Herrn und ich mache den Abwasch fertig.
"Ist er jetzt sauer auf dich?" frage ich nach einer Weile.
"Ach was. Er hat mich zurechtgewiesen. Damit ist alles wieder in Ordnung."
"So einfach?" frage ich ungläubig.
"So einfach ist das."
"Verrückt. Kein aufgestauter Ärger, kein Frust, kein Geschrei. So läuft das immer zwischen euch?" stelle ich fest.
"Immer."
"Aber du musst zurückstecken."
"Nein, Lara. Ich stecke nicht zurück. Ich gehorche. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Der Herr respektiert immer meine Meinung. Er respektiert mich."
"Aber er sagt, wo es lang geht."
"Genau! Das tut er natürlich."
"Und wenn du anderer Meinung bist, gehorchst du trotzdem?"
"Selbstverständlich."
"Was nützt dir dann deine Meinung?"
"Mein Herr kann meine Meinung bei seinen Entscheidungen berücksichtigen."
"Kann. Aber er muss nicht."
"Natürlich nicht."
"Macht er es denn auch mal?"
"Sicher."
"Ich glaube, Seine Lordschaft hat etwas von deinem Herrn. Natürlich muss er die Gelder der Grafschaft gut verwalten und dazu Entscheidungen treffen. Er hat auch eigene Gebäude und Ländereien und Angestellte. Aber so laissez faires wie die Verwaltung in unserer Firma ist es nicht. Seine Lordschaft führt nicht kooperativ, sondern autoritär. Obwohl er auch diskutiert, aber zum Schluss gilt seine Entscheidung."
"Aber das ist doch das Gleiche, was du zwischen meinem Herrn und mir erlebst. Du bist hier, damit ich dir helfe hineinzufinden."
"Richtig! Hilfst du mir?"
"Aber klar! So, als wäre ich deine große Schwester, wenn du magst."
"Gerne."
Wir umarmen uns kurz.
'Einige Gründe liegen auf der Hand, warum so viele Frauen devote Neigungen unterschiedlicher Ausprägungen haben,' denke ich. 'Wer allerdings behauptet, Frauen hätten sich allein aufgrund ihres Geschlechts den Männern unterzuordnen, ist nichts anderes als ein dummer Macho oder ein religiöser Fanatiker christlicher oder moslimischer Prägung! Wenn es aber wirklich noch viel mehr Frauen wie mich gibt, dann haben wir alle ein gemeinsames Problem:
Den dominanten Mann. Würde man eine beliebige Gruppe von Männern unter Wahrheitsdrogen setzen und sie fragen, ob es ihnen gefallen würde, eine gehorsame, dienende Frau zu haben, dann wären die Antworten zumeist sehr ähnlich. Wenn frau sich diese Männer allerdings näher betrachtet, gibt es nur eine Konsequenz: Schnell das Weite suchen!
Warum? Weil die Verantwortung, die einem Mann durch die Unterwerfung der Frau zuwächst, etwas ist, womit nur eine winzige Minderheit von Männern umgehen kann.
Deshalb nehmen wir eher unser Leben selbst in die Hand, denn da ist es besser aufgehoben, und beschränken unsere wahre Lust auf unsere Träume.'
Mein Dasein fühlt sich für mich an wie ein gelebter Traum. Ich büße nichts ein - weder meinen Witz, noch meine Schlagfertigkeit und schon gar nicht meinen Verstand. Ich bin nicht duckmäuserisch, sondern lache über seine Scherze und genieße Eamons manchmal jungenhafte Art.
"Und dann?" frage ich unsicher.
"Dann musst du nur noch sehen, ob es DIR gefällt."
"Und wenn es mir gefällt?"
"Dann müsst ihr nur noch entscheiden, mit welcher Konsequenz ihr eure Beziehung leben wollt."
"Das klingt zu einfach!" äußere ich meine Gedanken.
"Das ist einfach, wenn ihr ehrlich zueinander seid und eurer Liebe alles unterordnet, aber auch wirklich alles!" sagt sie mit fester Stimme.
"Du bist echt romantisch, Mary. Weißt du das?"
"Ja. Aber was gibt es denn Schöneres? Wichtig: Spiele nicht 'rum! Sei ehrlich zu ihm und zu dir selbst! Wenn es dir nicht gefällt, dann sag es ihm, aber wenn doch... dann nimm es ernst."
In diesem Moment kommt Herr Franck aus der Werkstatt und sagt zu Mary:
"Einen Tee, bitte!"
Sie lächelt mich an und antwortet:
"Gleich, Herr. Wenn wir hier fertig sind."
"Lara kann kurz alleine arbeiten!" entscheidet Herr Franck.
Mary blickt zu Boden und sagt leise:
"Ich bitte um Verzeihung, Herr."
Anschließend kümmert sich Mary um den Tee für den Herrn und ich mache den Abwasch fertig.
"Ist er jetzt sauer auf dich?" frage ich nach einer Weile.
"Ach was. Er hat mich zurechtgewiesen. Damit ist alles wieder in Ordnung."
"So einfach?" frage ich ungläubig.
"So einfach ist das."
"Verrückt. Kein aufgestauter Ärger, kein Frust, kein Geschrei. So läuft das immer zwischen euch?" stelle ich fest.
"Immer."
"Aber du musst zurückstecken."
"Nein, Lara. Ich stecke nicht zurück. Ich gehorche. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Der Herr respektiert immer meine Meinung. Er respektiert mich."
"Aber er sagt, wo es lang geht."
"Genau! Das tut er natürlich."
"Und wenn du anderer Meinung bist, gehorchst du trotzdem?"
"Selbstverständlich."
"Was nützt dir dann deine Meinung?"
"Mein Herr kann meine Meinung bei seinen Entscheidungen berücksichtigen."
"Kann. Aber er muss nicht."
"Natürlich nicht."
"Macht er es denn auch mal?"
"Sicher."
"Ich glaube, Seine Lordschaft hat etwas von deinem Herrn. Natürlich muss er die Gelder der Grafschaft gut verwalten und dazu Entscheidungen treffen. Er hat auch eigene Gebäude und Ländereien und Angestellte. Aber so laissez faires wie die Verwaltung in unserer Firma ist es nicht. Seine Lordschaft führt nicht kooperativ, sondern autoritär. Obwohl er auch diskutiert, aber zum Schluss gilt seine Entscheidung."
"Aber das ist doch das Gleiche, was du zwischen meinem Herrn und mir erlebst. Du bist hier, damit ich dir helfe hineinzufinden."
"Richtig! Hilfst du mir?"
"Aber klar! So, als wäre ich deine große Schwester, wenn du magst."
"Gerne."
Wir umarmen uns kurz.
'Einige Gründe liegen auf der Hand, warum so viele Frauen devote Neigungen unterschiedlicher Ausprägungen haben,' denke ich. 'Wer allerdings behauptet, Frauen hätten sich allein aufgrund ihres Geschlechts den Männern unterzuordnen, ist nichts anderes als ein dummer Macho oder ein religiöser Fanatiker christlicher oder moslimischer Prägung! Wenn es aber wirklich noch viel mehr Frauen wie mich gibt, dann haben wir alle ein gemeinsames Problem:
Den dominanten Mann. Würde man eine beliebige Gruppe von Männern unter Wahrheitsdrogen setzen und sie fragen, ob es ihnen gefallen würde, eine gehorsame, dienende Frau zu haben, dann wären die Antworten zumeist sehr ähnlich. Wenn frau sich diese Männer allerdings näher betrachtet, gibt es nur eine Konsequenz: Schnell das Weite suchen!
Warum? Weil die Verantwortung, die einem Mann durch die Unterwerfung der Frau zuwächst, etwas ist, womit nur eine winzige Minderheit von Männern umgehen kann.
Deshalb nehmen wir eher unser Leben selbst in die Hand, denn da ist es besser aufgehoben, und beschränken unsere wahre Lust auf unsere Träume.'
Mein Dasein fühlt sich für mich an wie ein gelebter Traum. Ich büße nichts ein - weder meinen Witz, noch meine Schlagfertigkeit und schon gar nicht meinen Verstand. Ich bin nicht duckmäuserisch, sondern lache über seine Scherze und genieße Eamons manchmal jungenhafte Art.
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