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Donnerstag, 3. Juni 2021
Yamato Nadeshiko -80-
hermann-jpmt, 12:33h
Von meiner Wohnung mache ich mich auf den Weg zum Ratssaal. Dazu fahre ich mit dem Aufzug zwei Ebenen tiefer und gehe durch einen Gang, an dessen Ende sich eine breite Tür befindet. Die Türflügel fahren bei meiner Annäherung automatisch zur Seite. Raumhohe Fensterflächen bieten einen fesselnden Ausblick. Von den Wänden abgerückt steht dort ein Sessel vor einem niedrigen Block. Auf diesem Block ruht in einer Schale ein dunkler Stein, durchzogen von weißen Adern. Er liegt in einem Moosbett, soweit ich das beurteilen kann. Um diesen Block sitzen Männer auf Hockern, die demjenigen gleichen, der in meiner Wohnung an der Wand steht.
Bei den Männern handelt es sich um frühere Abteilungsleiter von Tanaka Automotive Group, die auch auf der Insel die Funktionsträger sind. Ein Hocker ist bei meinem Eintritt noch nicht besetzt. In dem Sessel sitzt der ehrenwerte Tanaka-Sensei, der jetzt die Position des Kanrisha -Ortsvorstehers- innehat. Sein Sohn schaut mir lächelnd entgegen.
"Tritt vor, Morishita Kano!" sagt Tanaka-Sensei.
Ich trete ein paar Schritte in den Raum und stehe vor ihm. Die Blicke aller Anwesenden spüre ich auf mir ruhen. Tanaka-San, der Sohn des Kanrisha erhebt sich und stellt sich hinter mich.
Er beginnt:
"Ich, Tanaka Masao, gebe mein Wort, dass dieser Mann geeignet ist den Titel des Shi zu tragen und als Stellvertreter seines Otou-San -Vaters- im Rat der Bunrei no Shima zu sprechen."
Der ehrenwerte Kanrisha antwortet ihm nach dem festgelegten Ritual:
"Ich, Tanaka Daisuke, akzeptiere dein Wort!"
Reihum steht nun jedes Ratsmitglied auf, nennt seinen Namen und erklärt, dass er ebenfalls das Wort meines Hakase no chichi -Betreuers/Doktorvaters- anerkennt. Danach überreicht mir mein Vater feierlich die Schwerter, die einem Samurai würdig sind.
"Wirst du immer zum Wohle der Gemeinschaft handeln, dich respektvoll und ehrenhaft, sowie verantwortungsbewusst verhalten?" fragt der ehrenwerte Kanrisha bei der Übergabe.
"Ja, das werde ich!" antworte ich mit fester Stimme.
"Welcher ist dein Bunrei?" fragt er weiter.
Ich weiß, welche Antwort von mir erwartet wird, und antworte:
"Mein Bunrei ist der unserer Insel, unserer Gemeinschaft."
"Dann," fährt er fort, "erkläre ich dich hiermit in meiner Eigenschaft als Kanrisha ?Ortsvorsteher- dieser Insel in Gegenwart der Versammlung der Ratsherren zum Stellvertreter des Morishita-San."
Mein Vater kommt lächelnd zu mir. Ein Gefühl des Stolzes steigt in mir auf, als ich die Zustimmung des Rates in Form des aufbrandenden Beifalls vernehme. Ich verneige mich vor dem Kanrisha und anschließend vor meinem Vater. Dann darf ich zurück in meine Wohnung. Ich ahne, dass meine Kameraden, die mit mir in Deutschland gewesen sind, eine ähnliche Zeremonie erlebt haben.
In meiner Wohnung zurück, hänge ich zuerst eine Halterung an die Wand über dem Sideboard. Da hinein hänge ich nun das Katana -Langschwert- und das Wakizashi -Kurzschwert-.
Anschließend schaue ich nach Chika-chan und finde sie auf einer Liege draußen auf dem Balkon.
*
Mein Herr tritt auf den Balkon, auf dem ich mich niedergelassen habe, um auf ihn zu warten. Bevor ich auf den Balkon zum Relaxen gegangen bin, habe ich die Wohnung inspiziert, wie mein Herr mir befohlen hat.
Neben dem großen Wohnraum hat die Wohnung eine Garderobe, eine Gästetoilette, ein weiteres Zimmer und schließlich ein Bad. Aber was für ein Bad!
Eine viereckige Wanne in den Boden eingelassen, die in Form und Größe an ein Schwimmbecken in Miniaturformat erinnert, ungefähr zwei Meter im Quadrat, beherrscht den Raum. Links davon steht ein ovaler Waschzuber in der Größe einer normalen Badewanne und an der Wand rechts sind zwei Waschbecken angebracht, mit dreigeteilten Spiegeln darüber. Über dem Waschzuber befindet sich ein Duschkopf. Boden und Wände sind gefliest. Die Außenwand wird von einem wandhohen Fenster eingenommen, durch das die üppige Vegetation davor hereinzudrängen scheint.
Eine Küche fehlt in der Wohnung. Dafür gehen wir wohl zum Essen aus oder lassen es uns liefern.
Morishita-San setzt sich zu mir und nimmt mich in den Arm. Aus irgendeinem Grund beginnen bei mir die Tränen zu laufen. Ich lehne mich an ihn.
Mein Herr bleibt während der Nacht bei mir. Wir haben keinen Sex, aber es ist trotzdem schön so nebeneinander zu liegen.
Die nächsten Tage sind seltsam. Mein Herr muss arbeiten.
Was mich bei Laune hält, ist die Aussicht auf unsere Hochzeit. Ich kann mich ununterbrochen mit Katalogen über Hochzeitstafeln und vor allem -kimonos beschäftigen. Mir gefällt keines so wirklich.
Meine Regeln reichen mir nicht mehr aus. Ich befolge sie nicht mehr bewusst, sondern instinktiv. Es geht ja gar nicht mehr anders. Ich will mehr. Ich will alles tun, was er verlangen würde ? ohne Zögern, ohne Nachdenken, ohne Zweifel, denn ich habe meine Zweifel verloren.
Das ist mein Problem. Ich bin die devote Magd geworden, die ich werden sollte und wollte. Das ist der Anfang. Und was kommt dann? Ein liebevoller, treusorgender Verlobter.
In meiner Not suche ich nach einem Strohhalm, den ich ergreifen kann.
Ich rufe Ruri-chan an. Kaum steht die Verbindung, sprudele ich auch schon wie ein Sturzbach los. Ich erzähle ihr einfach, unsortiert und ohne roten Faden, meine Gedanken. Damit würde sie, die für mich längst zu einer 'großen Schwester' geworden ist, schon irgendwie zurechtkommen. Als ich nach einiger Zeit meinen Redeschwall stoppe, sagt Ruri-chan mit ernster Stimme:
"Ich glaube, du hast ein paar große Probleme. Du glaubst, du bist am Ziel und kommst nicht weiter?"
"Hai -Ja-."
"Der Kontrast zwischen Düsseldorf und dem Leben auf der Insel erscheint Dir unüberbrückbar?"
"Genau."
"Fühlst Du dich dort nicht mehr als devote Magd?"
"Doch. Das ist es ja. Dieses Gefühl ist so stark, aber ich lebe es nicht aus."
"Das kann ich verstehen. Deine Erziehung war ein voller Erfolg und das, wozu du geworden bist, scheint jetzt zu verkümmern."
"Hai -Ja-."
'Das ist gut formuliert,' denke ich.
"Du hast nun gesagt, wonach du dich sehnst. Dein Herr scheint im Moment wenig hilfreich zu sein."
"Er ist so lieb zu mir. Er ist alles für mich: Freund, Geliebter, Ehemann. Jedenfalls bald. Das ist wunderschön! Aber Herr?"
"Ich bin sicher, dein Herr wird seine Haltung überdenken, weil er dich liebt. Wir lieben dich alle. Dein Herr, meiner und ich. Wir finden dich großartig. Wir werden eine Lösung finden."
"Ruri-chan?"
"Hai, Airi -Ja, Liebes-?"
"Du kommst doch zu unserer Hochzeit, nicht wahr?"
"Natürlich, Schatz."
Erschöpft schlafe ich am Telefon ein.
*
Für den darauffolgenden Tag hat sich mein Herr frei genommen. Ich muss ihn zu einem Termin begleiten. Ich bin gespannt.
Wir kommen an einem Tattoo- und Piercingstudio an. Ich bin sprachlos und - glücklich.
Mein Herr führt mich direkt an seiner Hand in das Geschäft und die Spannung in mir wächst ins Unermessliche. Ich fühle mich wie ein kleines Mädchen, das sich zu Weihnachten einen Hund gewünscht hat und jetzt vor einer Kiste mit Schlitzen im Deckel steht.
Mein Herr führt mich durch den Laden in ein Hinterzimmer. Großzügig angeordnete Einrichtungsgegenstände und eine helle Beleuchtung lassen den Laden vorne eher wie eine Edelboutique aussehen. Das berührt mich angenehm beim Hindurchgehen.
Im Hinterzimmer, das mehr einer Arztpraxis gleicht, erwartet uns ein hagerer, kahlköpfiger Mann mittleren Alters. Ich soll mich entkleiden und mich in den Behandlungsstuhl setzen, sagt der Mann.
Es fühlt sich an wie beim Frauenarzt. Er rollt einen Tisch herbei, auf dem etwas klappert. Ich hebe meinen Kopf, weil ich - wie immer - neugierig bin und sehe ein großes, elektrisches Tätowierbesteck.
Ich schaue meinen Herrn an, der sich einen Stuhl herbeigezogen und sich neben mich gesetzt hat. Ein lieber Blick trifft mich und er nimmt meine Hand, um sie sanft zu drücken. Mit einem leisen Seufzer wende ich mich wieder dem Mann zu. Ich bin froh, dass mein Herr mich nicht allein hierher befohlen hat!
Bald ist es überstanden.
Ich sehe das stolze Lächeln meines Herrn.
Ein Spiegel wird herangerollt.
Ich habe ein Zeichen. Es ist die japanischen Schriftzeichen für 'Meido' in Kanji.
Ich springe aus dem Sessel. So geschwind, wie es meine kurzen Schritte zulassen, renne ich auf meinen Herrn zu, springe ihm auf den Schoß und schlinge meine Arme um seinen Hals. Ich bringe meine Lippen in die Nähe seines Ohres und hauche glücklich:
"Arigaaaatou -Daaaaaanke-."
So einfach ist das also.
Bei den Männern handelt es sich um frühere Abteilungsleiter von Tanaka Automotive Group, die auch auf der Insel die Funktionsträger sind. Ein Hocker ist bei meinem Eintritt noch nicht besetzt. In dem Sessel sitzt der ehrenwerte Tanaka-Sensei, der jetzt die Position des Kanrisha -Ortsvorstehers- innehat. Sein Sohn schaut mir lächelnd entgegen.
"Tritt vor, Morishita Kano!" sagt Tanaka-Sensei.
Ich trete ein paar Schritte in den Raum und stehe vor ihm. Die Blicke aller Anwesenden spüre ich auf mir ruhen. Tanaka-San, der Sohn des Kanrisha erhebt sich und stellt sich hinter mich.
Er beginnt:
"Ich, Tanaka Masao, gebe mein Wort, dass dieser Mann geeignet ist den Titel des Shi zu tragen und als Stellvertreter seines Otou-San -Vaters- im Rat der Bunrei no Shima zu sprechen."
Der ehrenwerte Kanrisha antwortet ihm nach dem festgelegten Ritual:
"Ich, Tanaka Daisuke, akzeptiere dein Wort!"
Reihum steht nun jedes Ratsmitglied auf, nennt seinen Namen und erklärt, dass er ebenfalls das Wort meines Hakase no chichi -Betreuers/Doktorvaters- anerkennt. Danach überreicht mir mein Vater feierlich die Schwerter, die einem Samurai würdig sind.
"Wirst du immer zum Wohle der Gemeinschaft handeln, dich respektvoll und ehrenhaft, sowie verantwortungsbewusst verhalten?" fragt der ehrenwerte Kanrisha bei der Übergabe.
"Ja, das werde ich!" antworte ich mit fester Stimme.
"Welcher ist dein Bunrei?" fragt er weiter.
Ich weiß, welche Antwort von mir erwartet wird, und antworte:
"Mein Bunrei ist der unserer Insel, unserer Gemeinschaft."
"Dann," fährt er fort, "erkläre ich dich hiermit in meiner Eigenschaft als Kanrisha ?Ortsvorsteher- dieser Insel in Gegenwart der Versammlung der Ratsherren zum Stellvertreter des Morishita-San."
Mein Vater kommt lächelnd zu mir. Ein Gefühl des Stolzes steigt in mir auf, als ich die Zustimmung des Rates in Form des aufbrandenden Beifalls vernehme. Ich verneige mich vor dem Kanrisha und anschließend vor meinem Vater. Dann darf ich zurück in meine Wohnung. Ich ahne, dass meine Kameraden, die mit mir in Deutschland gewesen sind, eine ähnliche Zeremonie erlebt haben.
In meiner Wohnung zurück, hänge ich zuerst eine Halterung an die Wand über dem Sideboard. Da hinein hänge ich nun das Katana -Langschwert- und das Wakizashi -Kurzschwert-.
Anschließend schaue ich nach Chika-chan und finde sie auf einer Liege draußen auf dem Balkon.
*
Mein Herr tritt auf den Balkon, auf dem ich mich niedergelassen habe, um auf ihn zu warten. Bevor ich auf den Balkon zum Relaxen gegangen bin, habe ich die Wohnung inspiziert, wie mein Herr mir befohlen hat.
Neben dem großen Wohnraum hat die Wohnung eine Garderobe, eine Gästetoilette, ein weiteres Zimmer und schließlich ein Bad. Aber was für ein Bad!
Eine viereckige Wanne in den Boden eingelassen, die in Form und Größe an ein Schwimmbecken in Miniaturformat erinnert, ungefähr zwei Meter im Quadrat, beherrscht den Raum. Links davon steht ein ovaler Waschzuber in der Größe einer normalen Badewanne und an der Wand rechts sind zwei Waschbecken angebracht, mit dreigeteilten Spiegeln darüber. Über dem Waschzuber befindet sich ein Duschkopf. Boden und Wände sind gefliest. Die Außenwand wird von einem wandhohen Fenster eingenommen, durch das die üppige Vegetation davor hereinzudrängen scheint.
Eine Küche fehlt in der Wohnung. Dafür gehen wir wohl zum Essen aus oder lassen es uns liefern.
Morishita-San setzt sich zu mir und nimmt mich in den Arm. Aus irgendeinem Grund beginnen bei mir die Tränen zu laufen. Ich lehne mich an ihn.
Mein Herr bleibt während der Nacht bei mir. Wir haben keinen Sex, aber es ist trotzdem schön so nebeneinander zu liegen.
Die nächsten Tage sind seltsam. Mein Herr muss arbeiten.
Was mich bei Laune hält, ist die Aussicht auf unsere Hochzeit. Ich kann mich ununterbrochen mit Katalogen über Hochzeitstafeln und vor allem -kimonos beschäftigen. Mir gefällt keines so wirklich.
Meine Regeln reichen mir nicht mehr aus. Ich befolge sie nicht mehr bewusst, sondern instinktiv. Es geht ja gar nicht mehr anders. Ich will mehr. Ich will alles tun, was er verlangen würde ? ohne Zögern, ohne Nachdenken, ohne Zweifel, denn ich habe meine Zweifel verloren.
Das ist mein Problem. Ich bin die devote Magd geworden, die ich werden sollte und wollte. Das ist der Anfang. Und was kommt dann? Ein liebevoller, treusorgender Verlobter.
In meiner Not suche ich nach einem Strohhalm, den ich ergreifen kann.
Ich rufe Ruri-chan an. Kaum steht die Verbindung, sprudele ich auch schon wie ein Sturzbach los. Ich erzähle ihr einfach, unsortiert und ohne roten Faden, meine Gedanken. Damit würde sie, die für mich längst zu einer 'großen Schwester' geworden ist, schon irgendwie zurechtkommen. Als ich nach einiger Zeit meinen Redeschwall stoppe, sagt Ruri-chan mit ernster Stimme:
"Ich glaube, du hast ein paar große Probleme. Du glaubst, du bist am Ziel und kommst nicht weiter?"
"Hai -Ja-."
"Der Kontrast zwischen Düsseldorf und dem Leben auf der Insel erscheint Dir unüberbrückbar?"
"Genau."
"Fühlst Du dich dort nicht mehr als devote Magd?"
"Doch. Das ist es ja. Dieses Gefühl ist so stark, aber ich lebe es nicht aus."
"Das kann ich verstehen. Deine Erziehung war ein voller Erfolg und das, wozu du geworden bist, scheint jetzt zu verkümmern."
"Hai -Ja-."
'Das ist gut formuliert,' denke ich.
"Du hast nun gesagt, wonach du dich sehnst. Dein Herr scheint im Moment wenig hilfreich zu sein."
"Er ist so lieb zu mir. Er ist alles für mich: Freund, Geliebter, Ehemann. Jedenfalls bald. Das ist wunderschön! Aber Herr?"
"Ich bin sicher, dein Herr wird seine Haltung überdenken, weil er dich liebt. Wir lieben dich alle. Dein Herr, meiner und ich. Wir finden dich großartig. Wir werden eine Lösung finden."
"Ruri-chan?"
"Hai, Airi -Ja, Liebes-?"
"Du kommst doch zu unserer Hochzeit, nicht wahr?"
"Natürlich, Schatz."
Erschöpft schlafe ich am Telefon ein.
*
Für den darauffolgenden Tag hat sich mein Herr frei genommen. Ich muss ihn zu einem Termin begleiten. Ich bin gespannt.
Wir kommen an einem Tattoo- und Piercingstudio an. Ich bin sprachlos und - glücklich.
Mein Herr führt mich direkt an seiner Hand in das Geschäft und die Spannung in mir wächst ins Unermessliche. Ich fühle mich wie ein kleines Mädchen, das sich zu Weihnachten einen Hund gewünscht hat und jetzt vor einer Kiste mit Schlitzen im Deckel steht.
Mein Herr führt mich durch den Laden in ein Hinterzimmer. Großzügig angeordnete Einrichtungsgegenstände und eine helle Beleuchtung lassen den Laden vorne eher wie eine Edelboutique aussehen. Das berührt mich angenehm beim Hindurchgehen.
Im Hinterzimmer, das mehr einer Arztpraxis gleicht, erwartet uns ein hagerer, kahlköpfiger Mann mittleren Alters. Ich soll mich entkleiden und mich in den Behandlungsstuhl setzen, sagt der Mann.
Es fühlt sich an wie beim Frauenarzt. Er rollt einen Tisch herbei, auf dem etwas klappert. Ich hebe meinen Kopf, weil ich - wie immer - neugierig bin und sehe ein großes, elektrisches Tätowierbesteck.
Ich schaue meinen Herrn an, der sich einen Stuhl herbeigezogen und sich neben mich gesetzt hat. Ein lieber Blick trifft mich und er nimmt meine Hand, um sie sanft zu drücken. Mit einem leisen Seufzer wende ich mich wieder dem Mann zu. Ich bin froh, dass mein Herr mich nicht allein hierher befohlen hat!
Bald ist es überstanden.
Ich sehe das stolze Lächeln meines Herrn.
Ein Spiegel wird herangerollt.
Ich habe ein Zeichen. Es ist die japanischen Schriftzeichen für 'Meido' in Kanji.
Ich springe aus dem Sessel. So geschwind, wie es meine kurzen Schritte zulassen, renne ich auf meinen Herrn zu, springe ihm auf den Schoß und schlinge meine Arme um seinen Hals. Ich bringe meine Lippen in die Nähe seines Ohres und hauche glücklich:
"Arigaaaatou -Daaaaaanke-."
So einfach ist das also.
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