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Montag, 24. Mai 2021
Yamato Nadeshiko -76-
hermann-jpmt, 12:14h
Ich brauche eine Weile, um den Tag zu verdauen. Mein Herr lässt mir die Zeit und ich erlebe eine Nacht voller Harmonie und Zärtlichkeit in seinen starken Armen.
Am nächsten Morgen, mein Herr ist längst wieder im Ingenieurbüro, liege ich noch lange wach im Bett und denke über das gestrige Treffen nach.
Martina.
Natürlich habe ich sie überfordert.
Natürlich bin ich in meinem Gefühlsüberschwang zu weit gegangen.
Natürlich habe ich zu viel erwartet.
Nur - was hätte ich denn stattdessen tun sollen? Meine Klamotten, meine Körperhaltung - unmöglich zu verbergen.
Und was hätte ich sagen sollen? Dass ich jetzt am Theater arbeite und mich gerade auf meine Hauptrolle in dem Stück 'Die Super-Geisha' vorbereite?
Schwachsinn!
Ich bin glücklich und habe es meiner besten Freundin zeigen wollen. Dagegen kann man doch nichts einwenden. Oder?
Tja. Schätze, man kann vielleicht doch.
Letztlich habe ich nichts anderes getan, als Martinas beste Freundin umzubringen und ihr eine 'neue' Freundin anzubieten, die genau das verkörpert, was Martina zutiefst ablehnt. Habe ich ihr denn Gelegenheit gegeben, in dem Weibchen vor sich auch nur ansatzweise ein Stück der alten Chika zu erkennen?
Nein.
Habe ich wenigstens versucht, zu erklären, warum ich so glücklich bin?
Mitnichten.
Habe ich Martina eine Möglichkeit gegeben, ihre Fragen, ihre Zweifel, ihre Ansichten klar zu äußern, um dann mit ihr darüber zu reden?
No.
Hätte ich all das nicht wenigstens probieren sollen?
Auf jeden Fall!
Ich beschließe, zumindest den Versuch zu wagen, es nachzuholen.
Die 'alte' Chika... wer war sie gewesen?
Eine einsame, verletzte Frau, die sich durchs Leben beißt und doch so starke, unerfüllte Sehnsüchte danach hat, endlich einmal nur schwach sein zu dürfen. Alles hat sich geändert, aber habe ich mich denn wirklich so sehr verändert?
Nein, habe ich nicht.
Ich bin nur die geworden, die ich früher nie sein durfte.
Irgendwie will ich das Kunststück fertigbringen, zu erklären, dass ich gehorsam und gefügig bin und mich dadurch stark, sicher, geborgen, geliebt und glücklich fühle.
Bei diesem Gedanken wird mir plötzlich alles klar: Die Erklärung ist nicht für Martina, sie ist für mich!
Ich werde den Versuch machen, mit Martina über alles noch einmal zu reden. Soll sie doch selbst entscheiden, ob sie mich akzeptieren kann.
*
In der Folgezeit bekomme ich jede Menge Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit von meinem Herrn. Es beginnt ein scheinbar ganz 'normales' Leben. Ich stehe früh auf, um mit meinem Herrn gemeinsam zu frühstücken. Ab und zu bringt er mir auch einfach das Frühstück ans Bett.
Danach mache ich mich für den Tag zurecht. Meine Ausflüge führen in der ersten Zeit stets in die Innenstadt. Dort suche ich zunächst einen Kiosk auf und versorge mich mit Zeitungen und Zeitschriften. Ich habe in den zurückliegenden Jahren nahezu nichts über das Geschehen in der Welt außerhalb meiner 'Blase' mitbekommen und entsprechend groß ist mein Nachholbedarf.
Dann setze ich mich in ein Café im Hauptbahnhof, bestelle mir eine Tasse Tee und verschlinge meine Lektüre. Dort komme ich mir nicht so sehr wie ein Fremdkörper vor - im Gegensatz zu den meisten Orten meines früheren Lebens.
Manchmal leistet mir Ruri-chan Gesellschaft. Dafür muss sie allerdings immer aus Hagenholt hier nach Düsseldorf anreisen. Wir erzählen uns gegenseitig von unserer Vergangenheit und ich werde zunehmend mutiger bei dem Versuch, sie über die Gegenwart auszuquetschen.
--9--
-Meido-
Morishita-San nimmt mich mit in ein Sushi-Restaurant. Beim Essen ist endlich Zeit für ein Gespräch. Mein Herr sagt:
"Mein Praktikum ist in wenigen Tagen beendet. Wir werden auf die Bunrei no Shima zurückkehren. Außer meinen Mitpraktikanten sind auch Meidos dabei, junge Frauen, die sie auf ihrer Arbeitsstelle kennengelernt und die sich in meine Mitpraktikanten verliebt haben. Wir durften Kontakt zu unseren Otou-San -Vätern- halten, und ich habe die Gelegenheit genutzt, den Hyogi-in -Ratsherrn- um einen Aufschub oder Umweg zu bitten. Ich habe seine Zustimmung erhalten."
"Du bleibst noch eine Weile in Düsseldorf, Herr?" frage ich, Miyahara Chika, freudig.
Mein Herr hebt lächelnd die Hand und winkt ab.
"Wir fliegen nach Curacao, Liebes. Schmidt-San und Ruri-chan kommen mit. Deine Erziehung geht dort in die Endphase. Ich halte es für gut, wenn du dabei eine erfahrene Ansprechpartnerin hast."
"Was ist, wenn eine Meido partout nicht mit der Erziehung zurechtkommt?" will ich wissen.
"Dann wird sie wieder nach Hause geschickt. Es gibt aber Ausnahmen. Wer glaubwürdig versichert, sich vollständig hingeben zu wollen, erhält keine Möglichkeit, auszuweichen. Wo soll man die Grenze ziehen? Wie viele Frauen betrachten es als vollkommen inakzeptabel, dass auch nur eine von ihnen sich dem Willen eines Mannes unterwirft und das sogar noch ganz phantastisch findet?
Andererseits - warum ist es 'normal', beim Sex das Licht zu löschen, was ist richtig an einer 'gleichberechtigten' Beziehung, bei der sich die Beteiligten nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren gegenseitig auf die Nerven gehen oder sich nichts mehr zu sagen haben. Wer hat das Recht, über richtig und falsch zu urteilen bei der privatesten Sache der Welt?"
"Ich meine ja nicht, dass es falsch ist," antworte ich.
Es tut gut, so offen reden zu können.
"Als ich sagte, 'ich will Ihnen gehören', war das absolut ernst gemeint. Das bedeutet mir sehr viel!" ergänze ich.
Er nimmt sanft meine Hand.
"Mit dem, was Du mir gerade mitteilst, ist jedwedes Versagen bereits ausgeschlossen. Es ist nicht schlimm, wenn du etwas nicht schaffst. Es kommt darauf an, dass du es schaffen willst. Das beweist du mir gerade nicht zum ersten Mal."
Ich bin erleichtert. Trotzdem muss ich nachbohren: "Darf ich erfahren, was mir noch bevorsteht?"
"Dir steht ein Leben als meine Meido bevor. Das weißt Du doch?! Du bist eine neugierige Person. Auch das liebe ich an dir. Ich bin eine teils kompromissbereite, teils unnachgiebige Person. Das liebst du doch an mir, nicht wahr?"
Seine Augen funkeln neckisch. Ich muss lachen und meine Waffen sind gestreckt. Ich gebe auf - vorerst.
*
Ich erwache durch die Fliehkräfte, denen mein Körper bei der Landung ausgesetzt ist. Ein Taxi bringt uns zum Hotel. Schmidt-San ist mit seiner Meido Ruri-chan mitgekommen. Das geschieht, damit ich während der Ausbildung in Ruri-chan eine vertraute Bezugsperson gleichen Geschlechts habe, so etwas wie eine 'große Schwester', hat mir mein Herr gesagt.
Die Hotelanlage hat die Form eines Hufeisens. Unsere Zimmer befinden sich nebeneinander in der ersten Etage des rechten Flügels. Am Empfangsgebäude, das die Mitte des Hufeisens bildet, befindet sich ein großer, romantischer Wintergarten mit Blick auf die parkähnliche Anlage mit großem Pool, die von dem Hufeisen eingerahmt wird, das dort nur noch aus Erdgeschoß und erster Etage besteht. Alle Zimmer auf der Innenseite sind schräg angeordnet, so dass überall der Blick auf das Meer von Terrasse bzw. Balkon möglich ist.
Unser Zimmer hat eine mediterrane Einrichtung, ein gemütlich anmutendes Doppelbett, sowie ein großes Bad mit Wanne und Dusche. Mein Herr ruft mich zu sich und lässt mich niederknien. Er entnimmt einer Schatulle einen weiten Ring, den er öffnet und mir um den Hals legt. Anschließend verschließt er ihn wieder mit einem dünnen gekröpften Stab. Er dreht den Ring bis der Edelstein daran vorne liegt. Nun baut mein Herr sein Notebook auf und schaltet es ein. Nachdem der Bildschirm hell ist, ruft er ein Programm auf. Er zeigt es mir und sagt:
"Der Halsreifen ist mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, wie bei einem Handy. Die Aufzeichnungen kann ich später am Laptop abrufen. So bist du nie allein."
Ich mache große Augen, sage aber nichts. In meinen Gedanken taucht der Wunsch auf, dass ich so einen Halsreifen schon angehabt hätte, als Martina das Weite gesucht und mich enttäuscht am Eiscafé zurückgelassen hatte, damals in Düsseldorf. Es scheint mir schon Ewigkeiten her zu sein, obwohl erst einige Wochen vergangen sind. Ich darf mich erheben und gehe auf den Balkon hinaus.
Mich empfängt das Zwitschern exotischer Vögel. Nach einiger Zeit ruft mich mein Herr wieder zu sich. Endlich ist Gelegenheit, das Bett einzuweihen.
"Leg dich auf den Rücken und spreize deine Beine!"
Am nächsten Morgen, mein Herr ist längst wieder im Ingenieurbüro, liege ich noch lange wach im Bett und denke über das gestrige Treffen nach.
Martina.
Natürlich habe ich sie überfordert.
Natürlich bin ich in meinem Gefühlsüberschwang zu weit gegangen.
Natürlich habe ich zu viel erwartet.
Nur - was hätte ich denn stattdessen tun sollen? Meine Klamotten, meine Körperhaltung - unmöglich zu verbergen.
Und was hätte ich sagen sollen? Dass ich jetzt am Theater arbeite und mich gerade auf meine Hauptrolle in dem Stück 'Die Super-Geisha' vorbereite?
Schwachsinn!
Ich bin glücklich und habe es meiner besten Freundin zeigen wollen. Dagegen kann man doch nichts einwenden. Oder?
Tja. Schätze, man kann vielleicht doch.
Letztlich habe ich nichts anderes getan, als Martinas beste Freundin umzubringen und ihr eine 'neue' Freundin anzubieten, die genau das verkörpert, was Martina zutiefst ablehnt. Habe ich ihr denn Gelegenheit gegeben, in dem Weibchen vor sich auch nur ansatzweise ein Stück der alten Chika zu erkennen?
Nein.
Habe ich wenigstens versucht, zu erklären, warum ich so glücklich bin?
Mitnichten.
Habe ich Martina eine Möglichkeit gegeben, ihre Fragen, ihre Zweifel, ihre Ansichten klar zu äußern, um dann mit ihr darüber zu reden?
No.
Hätte ich all das nicht wenigstens probieren sollen?
Auf jeden Fall!
Ich beschließe, zumindest den Versuch zu wagen, es nachzuholen.
Die 'alte' Chika... wer war sie gewesen?
Eine einsame, verletzte Frau, die sich durchs Leben beißt und doch so starke, unerfüllte Sehnsüchte danach hat, endlich einmal nur schwach sein zu dürfen. Alles hat sich geändert, aber habe ich mich denn wirklich so sehr verändert?
Nein, habe ich nicht.
Ich bin nur die geworden, die ich früher nie sein durfte.
Irgendwie will ich das Kunststück fertigbringen, zu erklären, dass ich gehorsam und gefügig bin und mich dadurch stark, sicher, geborgen, geliebt und glücklich fühle.
Bei diesem Gedanken wird mir plötzlich alles klar: Die Erklärung ist nicht für Martina, sie ist für mich!
Ich werde den Versuch machen, mit Martina über alles noch einmal zu reden. Soll sie doch selbst entscheiden, ob sie mich akzeptieren kann.
*
In der Folgezeit bekomme ich jede Menge Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit von meinem Herrn. Es beginnt ein scheinbar ganz 'normales' Leben. Ich stehe früh auf, um mit meinem Herrn gemeinsam zu frühstücken. Ab und zu bringt er mir auch einfach das Frühstück ans Bett.
Danach mache ich mich für den Tag zurecht. Meine Ausflüge führen in der ersten Zeit stets in die Innenstadt. Dort suche ich zunächst einen Kiosk auf und versorge mich mit Zeitungen und Zeitschriften. Ich habe in den zurückliegenden Jahren nahezu nichts über das Geschehen in der Welt außerhalb meiner 'Blase' mitbekommen und entsprechend groß ist mein Nachholbedarf.
Dann setze ich mich in ein Café im Hauptbahnhof, bestelle mir eine Tasse Tee und verschlinge meine Lektüre. Dort komme ich mir nicht so sehr wie ein Fremdkörper vor - im Gegensatz zu den meisten Orten meines früheren Lebens.
Manchmal leistet mir Ruri-chan Gesellschaft. Dafür muss sie allerdings immer aus Hagenholt hier nach Düsseldorf anreisen. Wir erzählen uns gegenseitig von unserer Vergangenheit und ich werde zunehmend mutiger bei dem Versuch, sie über die Gegenwart auszuquetschen.
--9--
-Meido-
Morishita-San nimmt mich mit in ein Sushi-Restaurant. Beim Essen ist endlich Zeit für ein Gespräch. Mein Herr sagt:
"Mein Praktikum ist in wenigen Tagen beendet. Wir werden auf die Bunrei no Shima zurückkehren. Außer meinen Mitpraktikanten sind auch Meidos dabei, junge Frauen, die sie auf ihrer Arbeitsstelle kennengelernt und die sich in meine Mitpraktikanten verliebt haben. Wir durften Kontakt zu unseren Otou-San -Vätern- halten, und ich habe die Gelegenheit genutzt, den Hyogi-in -Ratsherrn- um einen Aufschub oder Umweg zu bitten. Ich habe seine Zustimmung erhalten."
"Du bleibst noch eine Weile in Düsseldorf, Herr?" frage ich, Miyahara Chika, freudig.
Mein Herr hebt lächelnd die Hand und winkt ab.
"Wir fliegen nach Curacao, Liebes. Schmidt-San und Ruri-chan kommen mit. Deine Erziehung geht dort in die Endphase. Ich halte es für gut, wenn du dabei eine erfahrene Ansprechpartnerin hast."
"Was ist, wenn eine Meido partout nicht mit der Erziehung zurechtkommt?" will ich wissen.
"Dann wird sie wieder nach Hause geschickt. Es gibt aber Ausnahmen. Wer glaubwürdig versichert, sich vollständig hingeben zu wollen, erhält keine Möglichkeit, auszuweichen. Wo soll man die Grenze ziehen? Wie viele Frauen betrachten es als vollkommen inakzeptabel, dass auch nur eine von ihnen sich dem Willen eines Mannes unterwirft und das sogar noch ganz phantastisch findet?
Andererseits - warum ist es 'normal', beim Sex das Licht zu löschen, was ist richtig an einer 'gleichberechtigten' Beziehung, bei der sich die Beteiligten nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren gegenseitig auf die Nerven gehen oder sich nichts mehr zu sagen haben. Wer hat das Recht, über richtig und falsch zu urteilen bei der privatesten Sache der Welt?"
"Ich meine ja nicht, dass es falsch ist," antworte ich.
Es tut gut, so offen reden zu können.
"Als ich sagte, 'ich will Ihnen gehören', war das absolut ernst gemeint. Das bedeutet mir sehr viel!" ergänze ich.
Er nimmt sanft meine Hand.
"Mit dem, was Du mir gerade mitteilst, ist jedwedes Versagen bereits ausgeschlossen. Es ist nicht schlimm, wenn du etwas nicht schaffst. Es kommt darauf an, dass du es schaffen willst. Das beweist du mir gerade nicht zum ersten Mal."
Ich bin erleichtert. Trotzdem muss ich nachbohren: "Darf ich erfahren, was mir noch bevorsteht?"
"Dir steht ein Leben als meine Meido bevor. Das weißt Du doch?! Du bist eine neugierige Person. Auch das liebe ich an dir. Ich bin eine teils kompromissbereite, teils unnachgiebige Person. Das liebst du doch an mir, nicht wahr?"
Seine Augen funkeln neckisch. Ich muss lachen und meine Waffen sind gestreckt. Ich gebe auf - vorerst.
*
Ich erwache durch die Fliehkräfte, denen mein Körper bei der Landung ausgesetzt ist. Ein Taxi bringt uns zum Hotel. Schmidt-San ist mit seiner Meido Ruri-chan mitgekommen. Das geschieht, damit ich während der Ausbildung in Ruri-chan eine vertraute Bezugsperson gleichen Geschlechts habe, so etwas wie eine 'große Schwester', hat mir mein Herr gesagt.
Die Hotelanlage hat die Form eines Hufeisens. Unsere Zimmer befinden sich nebeneinander in der ersten Etage des rechten Flügels. Am Empfangsgebäude, das die Mitte des Hufeisens bildet, befindet sich ein großer, romantischer Wintergarten mit Blick auf die parkähnliche Anlage mit großem Pool, die von dem Hufeisen eingerahmt wird, das dort nur noch aus Erdgeschoß und erster Etage besteht. Alle Zimmer auf der Innenseite sind schräg angeordnet, so dass überall der Blick auf das Meer von Terrasse bzw. Balkon möglich ist.
Unser Zimmer hat eine mediterrane Einrichtung, ein gemütlich anmutendes Doppelbett, sowie ein großes Bad mit Wanne und Dusche. Mein Herr ruft mich zu sich und lässt mich niederknien. Er entnimmt einer Schatulle einen weiten Ring, den er öffnet und mir um den Hals legt. Anschließend verschließt er ihn wieder mit einem dünnen gekröpften Stab. Er dreht den Ring bis der Edelstein daran vorne liegt. Nun baut mein Herr sein Notebook auf und schaltet es ein. Nachdem der Bildschirm hell ist, ruft er ein Programm auf. Er zeigt es mir und sagt:
"Der Halsreifen ist mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, wie bei einem Handy. Die Aufzeichnungen kann ich später am Laptop abrufen. So bist du nie allein."
Ich mache große Augen, sage aber nichts. In meinen Gedanken taucht der Wunsch auf, dass ich so einen Halsreifen schon angehabt hätte, als Martina das Weite gesucht und mich enttäuscht am Eiscafé zurückgelassen hatte, damals in Düsseldorf. Es scheint mir schon Ewigkeiten her zu sein, obwohl erst einige Wochen vergangen sind. Ich darf mich erheben und gehe auf den Balkon hinaus.
Mich empfängt das Zwitschern exotischer Vögel. Nach einiger Zeit ruft mich mein Herr wieder zu sich. Endlich ist Gelegenheit, das Bett einzuweihen.
"Leg dich auf den Rücken und spreize deine Beine!"
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