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Donnerstag, 20. Mai 2021
Yamato Nadeshiko -74-
hermann-jpmt, 11:47h
"Irashaimaseeeeee -willkommeeeeeen-! Wieviele Personen?"
Morishita-San erwidert:
"Futari desu ?zwei Personen-."
Sie führt uns an einen kleinen Tisch und sagt:
"Kochira e douzo -Bitte setzen Sie sich hier-."
An jedem Platz liegt eine Menukarte. Morishito-San nimmt seine Karte auf und blättert darin. Dann fragt er mich, was ich essen möchte. Ich bin seit Jahren nicht mehr in solch einem Etablissement gewesen. Ich glaube, ich war 12 oder 13, als ich mit meinen Eltern das letzte Mal ein Restaurant besucht habe. Ich weiß nun nicht, was ich sagen soll. Also bestellt Morishita-San zweimal das gleiche Menü und jedem ein Glas Saft dazu.
Während des Essens lerne ich ihn näher kennen. Er erzählt von der Tanaka Automotive Group, in der sein ehrenwerter Vater als Chefingenieur tätig gewesen ist. Irgendwann hat der CEO des Unternehmens die Firmengruppe verkauft und seine Mitarbeiter eingeladen, auf einer künstlichen Insel der Amatsuka Werft Corporation zu leben und zu arbeiten. Allen anderen Mitarbeitern hat er bei ihren Neubewerbungen geholfen. Sein Otou-San -Vater- hat einen Lehrgang in der Werft gemacht, um die Technik zu verstehen und ist dann mit seiner ganzen Familie auf die Insel gezogen. Dort ist er jetzt einer der Hyogi-in -Ratsherren-.
Ich antworte ihm, dass mein Vater von seiner Firma hierher nach Deutschland gesandt worden ist, um in der Vertretung der japanischen Firma zu arbeiten. Natürlich ist ihm die Familie gefolgt, da es ein langjähriger Aufenthalt werden würde. So bin ich zwar noch in Japan geboren worden, habe aber wenig Erinnerung daran, bis auf die jährlichen Besuche bei den Großeltern.
Es ist das allererste Mal, dass ich wirklich zugebe, was mich bewegt. Ich will einen Mann, bei dem ich mich vollkommen fallen lassen kann. Dafür muss ich mich zuerst einmal sicher fühlen. Dann träume ich seit Hagenholt davon, dass er mir alle Entscheidungen abnimmt und ich nichts weiter tun muss als empfangen. Ich weiß inzwischen auch die Bezeichnung für diese Sehnsucht: Ich bin devot.
Morishita-San will wissen, was passieren würde, wenn ich mit den von meinem Herrn getroffenen Entscheidungen nicht einverstanden wäre. Ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich vermutlich gehorchen würde, wenn der Mann denn nur der Richtige wäre.
"Kannst du dir vorstellen, dass ich der Richtige wäre?"
"Sie sind der Richtige, Shi -Herr-," sage ich mit fester Stimme.
"Seit wir uns in Hagenholt getroffen haben, muss ich immerzu an dich denken. Der heutige Abend beweist mir, dass du die Frau bist, von der ich immer geträumt habe. Manche mögen sagen, ich handle überstürzt. Aber das ist alles Quatsch. Ein kurzes Zögern nur und man verspielt das Glück seines Lebens. Ich will dich. Ich will, dass du mir gehörst."
Eine Gedankenpause entsteht, in der sich meine Gedanken überschlagen. Ich erkenne meine Stimme kaum wieder, als ich schließlich spreche:
"Auch ich will Ihnen gehören."
Für einen Moment denke ich, es sei eine Täuschung, aber es stimmt: Seine Augen werden feucht. Aber schnell hat er sich wieder im Griff.
Er ergänzt: "Ich möchte, dass du dir über die Tragweite klar bist. Wenn du mir gehörst, wird es vollkommen sein. Ich stelle dich vor die Wahl: Du kannst jetzt aufstehen und gehen oder dich entscheiden, zu bleiben. Wenn du bleibst, wird es die letzte freie Entscheidung in deinem Leben sein. Brauchst du Bedenkzeit?"
"Ich bleibe."
Ich muss zur Toilette. Das ist alles zu viel für mich. Gerade will ich aufstehen... o je!
"Ich muss mal," sage ich mit dünner Stimme.
"Aha," ist die Antwort.
Scheiße! Sekunden sind vergangen und ich merke schon, dass es schwer wird. Nein, ich werde nicht aufgeben.
"Bitte, darf ich zur Toilette gehen?"
Er zieht eine Augenbraue hoch und ich versuche es noch mal:
"Sumimasen -Bitte-, darf ich zur Toilette gehen, mein Herr?"
"Aber sicher. Möchtest Du danach noch einen Tee?"
Ich stehe auf und nicke. Mehr ist nicht drin. Auf der Toilette stehe ich lange vor dem Spiegel und betrachte mich. Gefühle höchsten Glücks und tiefer Panik gleichzeitig lassen mich erzittern. Wie wird das wohl weitergehen? Was wird er noch von mir verlangen? Was wird aus mir werden? Auf Beinen aus Gummi gehe ich schließlich zurück an unseren Tisch. Mein Zustand entgeht ihm nicht.
"Ich verstehe, wie Du Dich fühlen musst," sagt er mit einer Stimme, in der so viel Zuneigung liegt, dass jetzt meine Augen feucht werden. "Auch für mich ist das der wichtigste Moment meines Lebens!"
Wir heben die Teeschalen, meine Hand zittert. Schnell verlangt er die Rechnung. Er zahlt an der Kasse und bringt mich nach Hause. Vor meiner Wohnung überreicht er mir einen Briefumschlag. Ich solle erstmal schlafen. Morgen früh soll ich den Umschlag dann öffnen.
Wir haben erst halb zehn. Soll ich tatsächlich jetzt schon schlafen? Ich bin viel zu aufgewühlt dafür! Mit Musik versuche ich mich abzulenken.
*
Diese Nacht ist die unruhigste meines bisherigen Lebens. Am nächsten Morgen öffne ich mit zitternden Händen den Umschlag. Drinnen finde ich einen Brief in Hiragana handschriftlich verfasst.
"Meine liebste Chika-chan, ich hoffe, Du bist ebenso glücklich wie ich. Wir wollen keine Zeit verlieren und sofort mit deiner Erziehung beginnen. Untenstehend findest Du meine ersten Anweisungen. Es bedarf keiner Erwähnung, dass ich strikten Gehorsam von dir erwarte.
Dein Shi -Herr-
-Deine Haare bleiben ungefärbt
-Du wirst Dich täglich dezent schminken und anmutig kleiden
-Freizügige Kleidung ist tabu
-Diese Anweisungen gelten von jetzt an für alle Zeit."
Rein mechanisch stehe ich auf. Worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Gar nicht so einfach zu gehorchen, mag ich doch den hellbraunen Farbton in meinen Haaren. Andererseits sind es genau die Tugenden einer Nadeshiko, die da von mir verlangt werden.
Ich kann nicht mehr. Das ist alles zuviel für mich. Ich werfe mich auf mein Bett und schlafe bis zum Nachmittag.
Als ich erwache, gehe ich so wie ich bin ins Bad. Schon wieder bin ich erregt. Zuerst dusche ich kalt. Das hilft ein wenig.
Danach schminke ich mich wie befohlen dezent. Es kribbelt schon wieder zwischen meinen Beinen. Ich versuche ein Buch zu lesen, aber ich kann mich nicht konzentrieren. Ich lege mich also wieder aufs Bett und mache ein paar Entspannungsübungen.
Als das Telefon klingelt, bin ich schon wieder ein wenig eingedöst. Es ist Ruri-chan.
"Mein Herr hat heute Morgen eine Besprechung Tanaka-San und Morishita-San gehabt," sagt sie, "er meinte, so wie Morishita-San gestrahlt hätte, war der Abend mit dir wohl ein voller Erfolg."
"O ja," seufze ich, "das kann man wohl sagen."
"Und... wie fühlst Du Dich?"
Ich bin froh, mit Ruri-chan sprechen zu können. Ich hoffe, wenn es einen Menschen auf dieser Welt geben könnte, der das Durcheinander in meiner Gefühlswelt verstehen würde, dass Ruri-chan dieser Mensch ist. Also antworte ich so ehrlich, wie ich kann:
"Ganz schön konfus. Ich bin glücklich, aber es geht alles so rasend schnell. Ich spüre, dass ich mich richtig entschieden habe, aber da ist so eine kleine Stimme in mir, die ständig flüstert: 'Du bist wahnsinnig. Kaum hast Du jemand kennen gelernt, schon lässt du dich von ihm dominieren.' ? Ruri-chan, das ist alles so extrem verwirrend für mich. Ich fühle mich regelrecht 'liebestoll'. Muss ich vielleicht vor mir selbst beschützt werden?"
"Ganz bestimmt nicht," antwortet Ruri-chan voller Überzeugung, "du musst dir nur eine Frage ehrlich beantworten: Ist es das, was Du aus tiefstem Herzen willst ? ein Leben an der Seite deines Herrn führen?"
"Ja!" rufe ich in den Hörer.
"Dann ist erst einmal alles gut. Ich verstehe Dich vielleicht besser, als du ahnst," erwidert Ruri-chan, "was Du mir über deinen derzeitigen Zustand erzählst, kenne ich aus eigener Erfahrung. Als ich damals meinen Herrn kennenlernte, wusste ich auch sofort, dass er der Richtige, der Einzige für mich war. Ich hätte mir mein ganzes Leben lang nicht verziehen, wenn ich diese Chance vertan hätte. Trotzdem hatte ich ganz genau wie du, Fragen, Zweifel und Ängste."
Ich bin so froh, mit einer Frau reden zu können, von der ich glaube, dass sie meine Situation versteht. Ich weiß, dass das mit Martina nicht möglich wäre und fühle mich wohl, dass ich mit Ruri-chan jetzt eine Freundin habe, die so ist... wie... ich? Verrückt!
Ich weiß, dass ich mich dieser Wahrheit stellen muss. Ich bin dankbar, dass mir Ruri-chan dabei hilft, zu meinen wahren Gefühlen zu stehen.
Morishita-San erwidert:
"Futari desu ?zwei Personen-."
Sie führt uns an einen kleinen Tisch und sagt:
"Kochira e douzo -Bitte setzen Sie sich hier-."
An jedem Platz liegt eine Menukarte. Morishito-San nimmt seine Karte auf und blättert darin. Dann fragt er mich, was ich essen möchte. Ich bin seit Jahren nicht mehr in solch einem Etablissement gewesen. Ich glaube, ich war 12 oder 13, als ich mit meinen Eltern das letzte Mal ein Restaurant besucht habe. Ich weiß nun nicht, was ich sagen soll. Also bestellt Morishita-San zweimal das gleiche Menü und jedem ein Glas Saft dazu.
Während des Essens lerne ich ihn näher kennen. Er erzählt von der Tanaka Automotive Group, in der sein ehrenwerter Vater als Chefingenieur tätig gewesen ist. Irgendwann hat der CEO des Unternehmens die Firmengruppe verkauft und seine Mitarbeiter eingeladen, auf einer künstlichen Insel der Amatsuka Werft Corporation zu leben und zu arbeiten. Allen anderen Mitarbeitern hat er bei ihren Neubewerbungen geholfen. Sein Otou-San -Vater- hat einen Lehrgang in der Werft gemacht, um die Technik zu verstehen und ist dann mit seiner ganzen Familie auf die Insel gezogen. Dort ist er jetzt einer der Hyogi-in -Ratsherren-.
Ich antworte ihm, dass mein Vater von seiner Firma hierher nach Deutschland gesandt worden ist, um in der Vertretung der japanischen Firma zu arbeiten. Natürlich ist ihm die Familie gefolgt, da es ein langjähriger Aufenthalt werden würde. So bin ich zwar noch in Japan geboren worden, habe aber wenig Erinnerung daran, bis auf die jährlichen Besuche bei den Großeltern.
Es ist das allererste Mal, dass ich wirklich zugebe, was mich bewegt. Ich will einen Mann, bei dem ich mich vollkommen fallen lassen kann. Dafür muss ich mich zuerst einmal sicher fühlen. Dann träume ich seit Hagenholt davon, dass er mir alle Entscheidungen abnimmt und ich nichts weiter tun muss als empfangen. Ich weiß inzwischen auch die Bezeichnung für diese Sehnsucht: Ich bin devot.
Morishita-San will wissen, was passieren würde, wenn ich mit den von meinem Herrn getroffenen Entscheidungen nicht einverstanden wäre. Ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich vermutlich gehorchen würde, wenn der Mann denn nur der Richtige wäre.
"Kannst du dir vorstellen, dass ich der Richtige wäre?"
"Sie sind der Richtige, Shi -Herr-," sage ich mit fester Stimme.
"Seit wir uns in Hagenholt getroffen haben, muss ich immerzu an dich denken. Der heutige Abend beweist mir, dass du die Frau bist, von der ich immer geträumt habe. Manche mögen sagen, ich handle überstürzt. Aber das ist alles Quatsch. Ein kurzes Zögern nur und man verspielt das Glück seines Lebens. Ich will dich. Ich will, dass du mir gehörst."
Eine Gedankenpause entsteht, in der sich meine Gedanken überschlagen. Ich erkenne meine Stimme kaum wieder, als ich schließlich spreche:
"Auch ich will Ihnen gehören."
Für einen Moment denke ich, es sei eine Täuschung, aber es stimmt: Seine Augen werden feucht. Aber schnell hat er sich wieder im Griff.
Er ergänzt: "Ich möchte, dass du dir über die Tragweite klar bist. Wenn du mir gehörst, wird es vollkommen sein. Ich stelle dich vor die Wahl: Du kannst jetzt aufstehen und gehen oder dich entscheiden, zu bleiben. Wenn du bleibst, wird es die letzte freie Entscheidung in deinem Leben sein. Brauchst du Bedenkzeit?"
"Ich bleibe."
Ich muss zur Toilette. Das ist alles zu viel für mich. Gerade will ich aufstehen... o je!
"Ich muss mal," sage ich mit dünner Stimme.
"Aha," ist die Antwort.
Scheiße! Sekunden sind vergangen und ich merke schon, dass es schwer wird. Nein, ich werde nicht aufgeben.
"Bitte, darf ich zur Toilette gehen?"
Er zieht eine Augenbraue hoch und ich versuche es noch mal:
"Sumimasen -Bitte-, darf ich zur Toilette gehen, mein Herr?"
"Aber sicher. Möchtest Du danach noch einen Tee?"
Ich stehe auf und nicke. Mehr ist nicht drin. Auf der Toilette stehe ich lange vor dem Spiegel und betrachte mich. Gefühle höchsten Glücks und tiefer Panik gleichzeitig lassen mich erzittern. Wie wird das wohl weitergehen? Was wird er noch von mir verlangen? Was wird aus mir werden? Auf Beinen aus Gummi gehe ich schließlich zurück an unseren Tisch. Mein Zustand entgeht ihm nicht.
"Ich verstehe, wie Du Dich fühlen musst," sagt er mit einer Stimme, in der so viel Zuneigung liegt, dass jetzt meine Augen feucht werden. "Auch für mich ist das der wichtigste Moment meines Lebens!"
Wir heben die Teeschalen, meine Hand zittert. Schnell verlangt er die Rechnung. Er zahlt an der Kasse und bringt mich nach Hause. Vor meiner Wohnung überreicht er mir einen Briefumschlag. Ich solle erstmal schlafen. Morgen früh soll ich den Umschlag dann öffnen.
Wir haben erst halb zehn. Soll ich tatsächlich jetzt schon schlafen? Ich bin viel zu aufgewühlt dafür! Mit Musik versuche ich mich abzulenken.
*
Diese Nacht ist die unruhigste meines bisherigen Lebens. Am nächsten Morgen öffne ich mit zitternden Händen den Umschlag. Drinnen finde ich einen Brief in Hiragana handschriftlich verfasst.
"Meine liebste Chika-chan, ich hoffe, Du bist ebenso glücklich wie ich. Wir wollen keine Zeit verlieren und sofort mit deiner Erziehung beginnen. Untenstehend findest Du meine ersten Anweisungen. Es bedarf keiner Erwähnung, dass ich strikten Gehorsam von dir erwarte.
Dein Shi -Herr-
-Deine Haare bleiben ungefärbt
-Du wirst Dich täglich dezent schminken und anmutig kleiden
-Freizügige Kleidung ist tabu
-Diese Anweisungen gelten von jetzt an für alle Zeit."
Rein mechanisch stehe ich auf. Worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Gar nicht so einfach zu gehorchen, mag ich doch den hellbraunen Farbton in meinen Haaren. Andererseits sind es genau die Tugenden einer Nadeshiko, die da von mir verlangt werden.
Ich kann nicht mehr. Das ist alles zuviel für mich. Ich werfe mich auf mein Bett und schlafe bis zum Nachmittag.
Als ich erwache, gehe ich so wie ich bin ins Bad. Schon wieder bin ich erregt. Zuerst dusche ich kalt. Das hilft ein wenig.
Danach schminke ich mich wie befohlen dezent. Es kribbelt schon wieder zwischen meinen Beinen. Ich versuche ein Buch zu lesen, aber ich kann mich nicht konzentrieren. Ich lege mich also wieder aufs Bett und mache ein paar Entspannungsübungen.
Als das Telefon klingelt, bin ich schon wieder ein wenig eingedöst. Es ist Ruri-chan.
"Mein Herr hat heute Morgen eine Besprechung Tanaka-San und Morishita-San gehabt," sagt sie, "er meinte, so wie Morishita-San gestrahlt hätte, war der Abend mit dir wohl ein voller Erfolg."
"O ja," seufze ich, "das kann man wohl sagen."
"Und... wie fühlst Du Dich?"
Ich bin froh, mit Ruri-chan sprechen zu können. Ich hoffe, wenn es einen Menschen auf dieser Welt geben könnte, der das Durcheinander in meiner Gefühlswelt verstehen würde, dass Ruri-chan dieser Mensch ist. Also antworte ich so ehrlich, wie ich kann:
"Ganz schön konfus. Ich bin glücklich, aber es geht alles so rasend schnell. Ich spüre, dass ich mich richtig entschieden habe, aber da ist so eine kleine Stimme in mir, die ständig flüstert: 'Du bist wahnsinnig. Kaum hast Du jemand kennen gelernt, schon lässt du dich von ihm dominieren.' ? Ruri-chan, das ist alles so extrem verwirrend für mich. Ich fühle mich regelrecht 'liebestoll'. Muss ich vielleicht vor mir selbst beschützt werden?"
"Ganz bestimmt nicht," antwortet Ruri-chan voller Überzeugung, "du musst dir nur eine Frage ehrlich beantworten: Ist es das, was Du aus tiefstem Herzen willst ? ein Leben an der Seite deines Herrn führen?"
"Ja!" rufe ich in den Hörer.
"Dann ist erst einmal alles gut. Ich verstehe Dich vielleicht besser, als du ahnst," erwidert Ruri-chan, "was Du mir über deinen derzeitigen Zustand erzählst, kenne ich aus eigener Erfahrung. Als ich damals meinen Herrn kennenlernte, wusste ich auch sofort, dass er der Richtige, der Einzige für mich war. Ich hätte mir mein ganzes Leben lang nicht verziehen, wenn ich diese Chance vertan hätte. Trotzdem hatte ich ganz genau wie du, Fragen, Zweifel und Ängste."
Ich bin so froh, mit einer Frau reden zu können, von der ich glaube, dass sie meine Situation versteht. Ich weiß, dass das mit Martina nicht möglich wäre und fühle mich wohl, dass ich mit Ruri-chan jetzt eine Freundin habe, die so ist... wie... ich? Verrückt!
Ich weiß, dass ich mich dieser Wahrheit stellen muss. Ich bin dankbar, dass mir Ruri-chan dabei hilft, zu meinen wahren Gefühlen zu stehen.
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